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Verordnung zur Festlegung von Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen in Krankenhäusern (Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung - PpUGV)

V. v. 05.10.2018 BGBl. I S. 1632 (Nr. 34)
Geltung ab 11.10.2018; FNA: 860-5-52 Sozialgesetzbuch
1 Änderung

Eingangsformel



Auf Grund des § 137i Absatz 3 Satz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung -, der durch Artikel 8b des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2615) eingefügt worden ist, verordnet das Bundesministerium für Gesundheit:


§ 1 Anwendungsbereich



(1) Diese Verordnung regelt die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen in Krankenhäusern nach § 137i des Fünften Buches Sozialgesetzbuch ab dem 1. Januar 2019.

(2) Als pflegesensitiv werden die nach Maßgabe von § 3 zu ermittelnden Bereiche in Krankenhäusern festgelegt, in denen Leistungen der Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie, Kardiologie, Neurologie und Herzchirurgie erbracht werden.


§ 2 Begriffsbestimmungen



(1) 1Pflegekräfte im Sinne dieser Verordnung sind Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte. 2Pflegefachkräfte sind Personen, denen die Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz, dem Altenpflegegesetz oder dem Pflegeberufegesetz erteilt wurde. 3Pflegehilfskräfte sind Personen,

1.
die erfolgreich eine landesrechtlich geregelte Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer abgeschlossen haben, die die von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2012 und von der Gesundheitsministerkonferenz 2013 als Mindestanforderungen beschlossenen „Eckpunkte für die in Länderzuständigkeit liegenden Ausbildungen zu Assistenz- und Helferberufen in der Pflege" (BAnz AT 17.02.2016 B3) erfüllt,

2.
die eine landesrechtlich geregelte Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe von mindestens einjähriger Dauer erfolgreich abgeschlossen haben oder

3.
denen auf der Grundlage des Krankenpflegegesetzes vom 4. Juni 1985 (BGBl. I S. 893) in der bis zum 31. Dezember 2003 geltenden Fassung eine Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer erteilt worden ist.

(2) 1Schichten sind die Tagschicht und die Nachtschicht. 2Die Tagschicht umfasst den Zeitraum von 6 Uhr bis 22 Uhr. 3Die Nachtschicht umfasst den Zeitraum von 22 Uhr bis 6 Uhr. 4Die Bestimmung der Tagschicht und der Nachtschicht nach den Sätzen 2 und 3 lässt die in den Krankenhäusern insbesondere zum Zwecke der Gewährleistung familienfreundlicher und flexibler Arbeitszeiten vorgenommenen eigenen Schichteinteilungen unberührt. 5Führt die Arbeitszeitgestaltung eines Krankenhauses dazu, dass eine Schicht sowohl der Tagschicht als auch der Nachtschicht nach den Sätzen 2 und 3 unterfällt, so kann das für diese Schicht vorgehaltene Personal anteilig den Schichten nach Satz 1 zugeordnet werden.


§ 3 Ermittlung pflegesensitiver Bereiche in den Krankenhäusern



(1) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus ermittelt bis zum 31. Oktober 2018 die pflegesensitiven Bereiche in den Krankenhäusern auf Grundlage

1.
der nach § 21 des Krankenhausentgeltgesetzes übermittelten Daten des Jahres 2017 und

2.
der in der Anlage enthaltenen Diagnosis Related Groups (Indikatoren-DRGs).

(2) 1Ein pflegesensitiver Bereich in Krankenhäusern umfasst die jeweilige Fachabteilung mit ihren Stationen für jeden Standort des Krankenhauses gesondert. 2Erstreckt sich eine Fachabteilung, die als pflegesensitiver Bereich in den Krankenhäusern ermittelt wird, über mehrere Standorte eines Krankenhauses, so gilt die Fachabteilung mit ihren Stationen an jedem Standort des Krankenhauses als gesonderter pflegesensitiver Bereich im Krankenhaus. 3Der pflegesensitive Bereich der Intensivmedizin umfasst abweichend davon die jeweiligen Betten als Behandlungseinheiten einer Station für jeden Standort des Krankenhauses gesondert. 4Der Standort eines Krankenhauses bestimmt sich nach § 2 der zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft gemäß § 2a Absatz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes getroffenen Vereinbarung über die Definition von Standorten der Krankenhäuser und ihrer Ambulanzen vom 29. August 2017, die auf der Internetseite der Deutschen Krankenhausgesellschaft veröffentlicht ist.

(3) Eine Fachabteilung ist ein pflegesensitiver Bereich in Krankenhäusern, wenn sie in den nach § 21 des Krankenhausentgeltgesetzes übermittelten Daten des Jahres 2017

1.
als Fachabteilung der Geriatrie, der Unfallchirurgie, der Kardiologie, der Neurologie oder der Herzchirurgie oder als Fachabteilung mit einer entsprechenden Schwerpunktbezeichnung ausgewiesen ist; ausgenommen sind ausgewiesene Fachabteilungen für Kinder und Jugendliche, oder

2.
einen Anteil von Fällen aufweist, der an ihrer Gesamtfallzahl mindestens 40 Prozent beträgt, und diese Fälle in die jeweiligen Indikatoren-DRGs entweder der Geriatrie, der Unfallchirurgie, der Kardiologie, der Neurologie oder der Herzchirurgie einzugruppieren sind.

(4) Die als intensivmedizinische Behandlungseinheiten aufgestellten Betten einer Station sind ein pflegesensitiver Bereich in Krankenhäusern, wenn in den nach § 21 des Krankenhausentgeltgesetzes übermittelten Daten des Jahres 2017 eines Krankenhauses mindestens 400 Fälle mit einem Operationen- und Prozedurenschlüssel der intensivmedizinischen Komplexbehandlung oder der aufwendigen intensivmedizinischen Komplexbehandlung (8-980 oder 8-98f) nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel in der Version 2017, der nach § 301 Absatz 2 Satz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit herausgegeben wird und insbesondere auf der Internetseite des Instituts veröffentlicht ist, enthalten sind.


§ 4 Ermittlung des Pflegeaufwands zur Festlegung risikoadjustierter Pflegepersonaluntergrenzen



(1) 1Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus ermittelt den Pflegeaufwand in den pflegesensitiven Bereichen in den Krankenhäusern. 2Der Pflegeaufwand wird für jeden pflegesensitiven Bereich in den Krankenhäusern für jeden Standort eines Krankenhauses gesondert auf der Grundlage des Katalogs zur Risikoadjustierung des Pflegeaufwands in der Version 0.99 ermittelt, den das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus entwickelt hat. 3Für Fachabteilungen, die den pflegesensitiven Bereichen der Neurologie oder der Herzchirurgie zugeordnet werden, ist kein Pflegeaufwand zu ermitteln.

(2) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus hat den Katalog zur Risikoadjustierung des Pflegeaufwands zum Zweck der künftigen Weiterentwicklung und Differenzierung der Pflegepersonaluntergrenzen in Schweregradgruppen nach dem jeweiligen Pflegeaufwand jährlich zu aktualisieren.


§ 5 Übermittlung der Ergebnisse der Ermittlung pflegesensitiver Bereiche in Krankenhäusern an die betroffenen Krankenhäuser, Mitteilungspflichten



(1) 1Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus übermittelt den Krankenhäusern, bei denen nach § 3 ein oder mehrere pflegesensitive Bereiche im Krankenhaus ermittelt wurden, das sie betreffende Ergebnis der Ermittlung, soweit möglich standortbezogen, bis zum 15. November 2018. 2Das den betroffenen Krankenhäusern zu übermittelnde Ergebnis muss für jede betroffene Fachabteilung des Krankenhauses die Zuordnung zu einem oder mehreren pflegesensitiven Bereichen in Krankenhäusern und für den Fall, dass ein pflegesensitiver Bereich der Intensivmedizin ermittelt wird, die Mitteilung über das Erreichen des Schwellenwertes nach § 3 Absatz 4 sowie die jeweils zugehörigen Berechnungsgrundlagen enthalten.

(2) 1Wenn ein Krankenhaus Einwände gegen die Ergebnisse der Ermittlung nach § 3 Absatz 1 hat, so hat es diese dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus bis zum 30. November 2018 mitzuteilen. 2Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus teilt dem betroffenen Krankenhaus bis zum 15. Dezember 2018 mit, ob und inwieweit es unter Berücksichtigung der Einwände zu einem anderen Ergebnis gelangt.

(3) 1Die Krankenhäuser sind verpflichtet, dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus und den jeweiligen Vertragsparteien nach § 11 des Krankenhausentgeltgesetzes bis zum 15. Dezember 2018 Folgendes mitzuteilen:

1.
die vom Krankenhaus verwendeten Namen der Fachabteilungen, die das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus als pflegesensitive Bereiche in den Krankenhäusern ermittelt hat, und deren jeweiligen nach § 3 Absatz 2 Satz 4 bestimmten Standort,

2.
sämtliche zu diesen Fachabteilungen gehörenden Stationen und deren jeweiligen nach § 3 Absatz 2 Satz 4 bestimmten Standort sowie

3.
sämtliche Stationen, auf denen Betten als intensivmedizinische Behandlungseinheiten aufgestellt worden sind, die das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus als pflegesensitive Bereiche in den Krankenhäusern ermittelt hat.

2Eine Mitteilungspflicht besteht nicht für Fachabteilungen, die den pflegesensitiven Bereichen der Neurologie oder der Herzchirurgie zugeordnet werden.

(4) 1Sind die nach Absatz 3 mitzuteilenden Fachabteilungen oder Stationen oder sind pflegesensitive Bereiche, die das Institut für das Entgeltsystem nach § 3 Absatz 4 ermittelt hat, ersatzlos weggefallen, zeigt das Krankenhaus dies bis zum 15. Dezember 2018 gegenüber dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus an. 2Das Krankenhaus hat sämtliche Fachabteilungen, Stationen einer Fachabteilung oder Stationen, auf denen Betten als intensivmedizinische Behandlungseinheiten aufgestellt worden sind, die das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus als pflegesensitive Bereiche in den Krankenhäusern ermittelt hat, als Nachfolgeeinheiten zu benennen, wenn gegenüber dem Jahr 2017

1.
Umbenennungen erfolgt sind oder

2.
strukturelle Veränderungen stattgefunden haben, aufgrund derer die betroffenen Leistungen unter Auflösung der früheren Fachabteilungen oder Stationen in anderen Versorgungseinheiten des Krankenhauses erbracht werden.

(5) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus kann Bestimmungen zur einheitlichen Durchführung des Mitteilungsverfahrens nach den Absätzen 2 bis 4 treffen.


§ 6 Festlegung der Pflegepersonaluntergrenzen



(1) Für die folgenden pflegesensitiven Bereiche in Krankenhäusern werden die folgenden Pflegepersonaluntergrenzen schichtbezogen als Verhältnis von Patientinnen und Patienten zu einer Pflegekraft unter Berücksichtigung der in Absatz 2 genannten Höchstanteile von Pflegehilfskräften festgelegt, die auf den Stationen der betroffenen Fachabteilungen oder für die betroffenen intensivmedizinischen Behandlungseinheiten einzuhalten sind:

1.
Intensivmedizin täglich in der Tagschicht 2,5 zu 1 und in der Nachtschicht 3,5 zu 1; ab dem 1. Januar 2021 täglich in der Tagschicht 2 zu 1 und in der Nachtschicht 3 zu 1,

2.
Geriatrie täglich in der Tagschicht 10 zu 1 und in der Nachtschicht 20 zu 1,

3.
Unfallchirurgie täglich in der Tagschicht 10 zu 1 und in der Nachtschicht 20 zu 1,

4.
Kardiologie täglich in der Tagschicht 12 zu 1 und in der Nachtschicht 24 zu 1.

(2) Der Anteil von Pflegehilfskräften an der Gesamtzahl der Pflegekräfte darf stations- und schichtbezogen die folgenden Grenzwerte in den folgenden pflegesensitiven Bereichen in den Krankenhäusern nicht überschreiten:

1.
Intensivmedizin täglich in der Tagschicht 8 Prozent und in der Nachtschicht 8 Prozent,

2.
Geriatrie täglich in der Tagschicht 20 Prozent und in der Nachtschicht 40 Prozent,

3.
Unfallchirurgie täglich in der Tagschicht 10 Prozent und in der Nachtschicht 15 Prozent,

4.
Kardiologie täglich in der Tagschicht 10 Prozent und in der Nachtschicht 15 Prozent.

(3) Führt die Anwendung der Pflegepersonaluntergrenzen zu dem Ergebnis, dass für die auf einer Station zu versorgende Patientenanzahl weniger als eine Pflegekraft vorgehalten werden müsste, ist die Anwesenheit mindestens einer Pflegefachkraft sicherzustellen.

(4) 1Sind auf einer Station verschiedene Pflegepersonaluntergrenzen einzuhalten, so gilt schichtbezogen die Pflegepersonaluntergrenze mit der niedrigsten Anzahl von Patientinnen und Patienten im Verhältnis zu einer Pflegekraft mit dem zugehörigen Grenzwert für den Anteil von Pflegehilfskräften. 2Abweichend von Satz 1 sind die Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 1 neben den Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 2 bis 4 anzuwenden.

(5) Die Krankenhäuser stellen die Einhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen anhand monatlicher Durchschnittswerte fest.


§ 7 Mitteilungspflicht bei Nichteinhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen



(1) 1Die Krankenhäuser teilen den jeweiligen Vertragsparteien nach § 11 des Krankenhausentgeltgesetzes und dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus einmal je Quartal die Anzahl der Schichten mit, in denen die Pflegepersonaluntergrenzen nach § 6 nicht eingehalten worden sind. 2Die Mitteilung muss spätestens bis zum Ablauf von zwei Wochen nach Beginn des folgenden Quartals und aufgeschlüsselt nach Monaten und nach der Art der Schicht erfolgen.

(2) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus übermittelt dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Verband der Privaten Krankenversicherung sowie den jeweils zuständigen Landesbehörden einmal je Quartal eine Zusammenstellung der Angaben nach Absatz 1.


§ 8 Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen



(1) Bis zum 31. März 2019 werden Vergütungsabschläge gemäß § 137i Absatz 5 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch nicht erhoben.

(2) 1Die Pflegepersonaluntergrenzen sind in den folgenden Fällen nicht einzuhalten:

1.
bei kurzfristigen krankheitsbedingten Personalausfällen, die in ihrem Ausmaß über das übliche Maß hinausgehen oder

2.
bei starken Erhöhungen der Patientenzahlen, wie beispielsweise bei Epidemien oder bei Großschadensereignissen.

2Das Krankenhaus ist verpflichtet, den jeweiligen Vertragsparteien nach § 11 des Krankenhausentgeltgesetzes das Vorliegen der Voraussetzungen eines Ausnahmetatbestandes nach Satz 1 nachzuweisen.


§ 9 Inkrafttreten, Außerkrafttreten


§ 9 ändert mWv. 0. Dezember 0000 PpUGV offen

1Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung*) in Kraft und an dem Tag außer Kraft, an dem eine Vereinbarung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft im Benehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung über Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Krankenhausbereichen wirksam wird, frühestens aber am 1. Januar 2020. 2Das Bundesministerium für Gesundheit gibt den Tag des Außerkrafttretens im Bundesgesetzblatt bekannt.


---
*)
Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 10. Oktober 2018.


Schlussformel



Der Bundesminister für Gesundheit

Jens Spahn


Anlage (zu § 3 Absatz 1)



Folgende DRGs des German Diagnosis Related Groups Fallpauschalen-Katalogs 2017, der auf der Internetseite des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus veröffentlicht ist, gelten als Indikatoren für das Vorhandensein eines pflegesensitiven Bereiches in Krankenhäusern:

Geriatrie
DRGBezeichnung DRG
B44AGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems
mit schwerer motorischer Funktionseinschränkung, mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten
Schlaganfalls
B44BGeriatrische frührehab. Komplexbehandlung bei Krankh. u. Stör. d. Nervensyst. m. schw. mot. Funk-
tionseinschr., mit and. neurolog. Komplexbeh. d. akuten Schlaganfalls od. oh. schw. mot. Funktions-
einschr., m. neurolog. Komplexbeh. d. akuten Schlaganfalls
B44CGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems
mit schwerer motorischer Funktionseinschränkung oder ohne schwere mot. Funktionseinschränkung,
mit anderer neurolog. Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls
B44DGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems
ohne schwere motorische Funktionseinschränkung, ohne Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls
E42ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen der Atmungsorgane
F48ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems
G14ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung mit bestimmter OR-Prozedur bei Krankheiten und
Störungen der Verdauungsorgane
G52ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen der Verdauungsorgane
H44ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen an hepatobiliärem
System und Pankreas
I34ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung mit bestimmter OR-Prozedur bei Krankheiten und
Störungen an Muskel-Skelett-System und Bindegewebe
I41ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen an Muskel-Skelett-
System und Bindegewebe
J44ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen an Haut, Unterhaut
und Mamma
K44ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechsel-
krankheiten
L44ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen der Harnorgane
T44ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei infektiösen und parasitären Krankheiten
U40ZGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei psychischen Krankheiten und Störungen


Unfallchirurgie
DRGBezeichnung DRG
B80ZAndere Kopfverletzungen
E66ASchweres Thoraxtrauma mit komplizierender Diagnose
E66BSchweres Thoraxtrauma ohne komplizierende Diagnose
I01ZBeidseitige Eingriffe oder mehrere große Eingriffe an Gelenken der unteren Extremität mit komplexer
Diagnose
I02AGroßfl. Gewebe-/Hauttransplantation, außer an der Hand, mit komplizierender Konstellation, Eingriff an
mehreren Lokalisationen oder mit schwerem Weichteilschaden, mit äußerst schweren CC und komple-
xer OR-Prozedur
I02BGroßfl. Gewebe-/Hauttransplantation, auß. an d. Hand, m. kompliz. Konst., Eingr. an mehr. Lokal. od.
schw. Weichteilschaden, m. äuß. schwer. CC od. kompl. OR-Proz. oder mit hochkompl. Gewebetrans-
plantation oder bei bösart. Neub. und kompl. OR-Prozedur
I02CGroßfl. Gewebe-/Hauttransplantation, außer an der Hand, mit kompliz. Konst., Eingriff an mehreren
Lokalisationen oder schw. Weichteilschaden, ohne äuß. schw. CC, ohne komplexe OR-Prozedur od.
mit komplexer plast. Rekonstruktion od. kompl. OR-Prozedur
I05ARevision oder Ersatz des Hüftgelenkes ohne komplizierende Diagnose, ohne Arthrodese, ohne komple-
xen Eingriff, mit äußerst schweren CC
I05BImplantation einer inversen Endoprothese am Schultergelenk
I05CAnderer großer Gelenkersatz ohne Implantation einer inversen Endoprothese am Schultergelenk
I08AAndere Eingr. an Hüftgel. und Femur, mit kompl. Mehrfacheingriff oder äuß. schw. CC bei Zerebralpar.
und mit Osteotomie oder Muskel-/Gelenkplastik bei Zerebralpar. oder Kontraktur oder mit best. Eingr.
bei Beckenfraktur oder IntK > 392/368/- P.
I08BAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, mit komplexem Mehrfacheingriff oder komplexen Diagnosen
oder mit bestimmtem Eingriff bei Beckenfraktur mit äußerst schweren CC oder Ersatz des Hüftgelenkes
mit best. Eingriff an oberer Extremität und Wirbelsäule
I08CAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, mit bestimmtem Eingriff bei Beckenfraktur ohne äußerst
schwere CC oder Ersatz des Hüftgelenkes mit anderem Eingriff an oberer Extremität und Wirbelsäule
oder Alter < 6 Jahre
I08DAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, mit Mehrfacheingriff oder mit komplexer Diagnose oder mit
komplexer Prozedur oder mit äußerst schweren CC, Alter > 5 Jahre
I08EAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, ohne äußerst schwere CC, mit mäßig komplexem Eingriff,
mit bestimmter Osteotomie oder großer Eingriff untere Extremität oder bestimmte Knocheninfektion
I08FAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, ohne äußerst schwere CC, mit mäßig komplexem Eingriff,
ohne bestimmte Osteotomie, mehr als ein Belegungstag
I08GAndere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur, ohne mäßig komplexen Eingriff, mit bestimmter Knochen-
transplantation oder Pseudarthrose oder Revision einer Endoprothese am Hüftgelenk ohne Wechsel,
mehr als ein Belegungstag
I09FBestimmte Eingriffe an der Wirbelsäule, ohne best. aufw. WS-Eingr., ohne best. WS-Osteosynthesen,
ohne Para-/Tetraplegie ohne HWS-Fraktur, ohne intervertebrale Cages > 2 Seg.
I11ZEingriffe zur Verlängerung einer Extremität
I12AKnochen- und Gelenkinfektion/-entzündung mit verschiedenen Eingriffen am Muskel-Skelett-System
und Bindegewebe mit äußerst schweren CC
I12BKnochen- und Gelenkinfektion/-entzündung mit verschiedenen Eingriffen am Muskel-Skelett-System und
Bindegewebe mit schweren CC, mit Revision des Kniegelenkes oder Osteomyelitis, Alter < 16 Jahre
I12CKnochen- und Gelenkinfektion/-entzündung mit verschiedenen Eingriffen am Muskel-Skelett-System und
Bindegewebe mit schweren CC, ohne Revision des Kniegelenkes, ohne Osteomyelitis, Alter > 15 Jahre
I13ABestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk mit komplexem Mehrfacheingriff oder
keramischem Knochenersatz, mit komplizierendem Eingriff an Humerus und Tibia oder aufwendiger
Osteosynthese
I13BBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk mit komplexem Mehrfacheingriff oder
keramischem Knochenersatz, ohne komplizierenden Eingriff an Humerus und Tibia, ohne aufwendige
Osteosynthese
I13CBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk mit best. Mehrfacheingr. od. kompl.
Diagn. od. best. kompl. Osteotomie bei kompl. Eingriff od. schw. Weichteilschaden, oder bestimmte
Eingriffe bei Endoprothese der oberen Extremität
I13DBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk mit komplexem Eingriff oder schwe-
rem Weichteilschaden oder komplexer Osteotomie oder bestimmter Epiphyseodese bei mäßig komple-
xem Eingriff oder Pseudarthrose oder BNB bestimmter Knochen
I13EBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk mit mäßig komplexem Eingriff oder bei
Pseudarthrose oder Revision einer Endoprothese am Kniegelenk ohne Wechsel oder BNB bestimmter
Knochen
I13FBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk ohne mäßig komplexen Eingriff, ohne
komplexe Diagnose, ohne Revision einer Endoprothese am Kniegelenk, mit bestimmter offener Repo-
sition oder Implantation von alloplastischem Knochenersatz
I13GBestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk ohne mäßig komplexen Eingriff, ohne
komplexe Diagnose, ohne Revision einer Endoprothese am Kniegelenk, ohne bestimmte offene Repo-
sition, ohne Implantation von alloplastischem Knochenersatz
I18AWenig komplexe Eingriffe an Kniegelenk, Ellenbogengelenk und Unterarm, Alter < 16 Jahre oder mit
mäßig komplexem Eingriff oder mit beidseitigem Eingriff am Kniegelenk
I20AEingriffe am Fuß mit mehreren hochkomplexen Eingriffen oder Teilwechsel Endoprothese des unteren
Sprunggelenks, mit hochkomplexem Eingriff und komplexer Diagnose oder bestimmter Arthrodese
I20BEingriffe am Fuß mit mehreren komplexen Eingriffen oder hochkomplexem Eingriff oder Teilwechsel
Endoprothese d. unteren Sprunggelenks oder bei Zerebralparese oder mit komplexem Eingriff und
komplexer Diagnose oder mit Eingriff an Sehnen des Rückfußes
I20GEingriffe am Fuß ohne komplexen Eingriff, Alter > 15 Jahre, mit Arthrodese am Großzehengrundgelenk
oder Osteosynth. einer Mehrfragment-Fx oder bestimmter Knochen-Tx oder wenig kompl. Eingriff an
mehr als einem Strahl oder Osteotomie oder Synovialektomie
I21ZLokale Exzision und Entfernung von Osteosynthesematerial an Hüftgelenk, Femur und Wirbelsäule oder
komplexe Eingriffe an Ellenbogengelenk und Unterarm oder bestimmte Eingriffe an der Klavikula
I22AGewebe-/Hauttransplantation, außer an der Hand, mit großfläch. Gewebetransplantation, mit kompli-
zierender Konstellation, Eingriff an mehreren Lokalisationen, schwerem Weichteilschaden oder komple-
xer Gewebetransplantation mit schweren CC
I22BGewebe-/Hauttransplantation, außer an der Hand, mit kleinflächiger Gewebetransplantation od. mit
großflächiger Gewebetransplantation ohne kompliz. Konst., oh. Eingr. an mehreren Lokal., oh. schw.
Weichteilschaden, oh. kompl. Gewebetranspl. m. schw. CC
I23ALokale Exzision und Entfernung von Osteosynthesematerial außer an Hüftgelenk, Femur und Wirbel-
säule mit komplizierendem Eingriff am Knochen
I23BLokale Exzision und Entfernung von Osteosynthesematerial außer an Hüftgelenk, Femur und Wirbel-
säule ohne komplizierenden Eingriff am Knochen
I27DEingriffe am Weichteilgewebe oder kleinflächige Gewebe-Tx ohne bestimmte Diagnose oder ohne be-
stimmten Eingriff, ohne Tx einer Zehe als Fingerersatz, ohne äuß. schw. CC oder schw. CC oder ohne
bestimmten Eingriff am Weichteilgewebe oder ein Belegungstag
I29AKomplexe Eingriffe am Schultergelenk oder bestimmte Osteosynthesen an der Klavikula, bei komplizie-
render Diagnose oder Eingriff an mehreren Lokalisationen
I29BKomplexe Eingriffe am Schultergelenk oder bestimmte Osteosynthesen an der Klavikula, ohne kompli-
zierende Diagnose oder ohne Eingriff an mehreren Lokalisationen
I31AMehrere komplexe Eingriffe an Ellenbogengelenk und Unterarm oder gelenkübergreifende Weichteildis-
traktion bei angeborenen Anomalien der Hand, mit aufwendigen Eingriffen am Unterarm
I31B Mehrere komplexe Eingriffe an Ellenbogengelenk und Unterarm oder gelenkübergreifende Weichteil-
distraktion bei angeborenen Anomalien der Hand oder bestimmte Eingriffe bei Mehrfragmentfraktur
der Patella
I32AEingr. an Handgelenk u. Hand mit mehrzeitigem kompl. od. mäßig kompl. Eingr. od. mit Komplex-
behandl. Hand od. mit aufwendigem rekonstruktiven Eingr. bei angeborener Fehlbildung der Hand oder
mit best. gefäßgestielten Knochentx. bei Pseudarthrose der Hand
I32FMäßig komplexe Eingriffe an Handgelenk und Hand, Alter > 5 Jahre
I46AProthesenwechsel am Hüftgelenk mit äußerst schweren CC oder Eingriff an mehreren Lokalisationen
I47ARevision oder Ersatz des Hüftgelenkes ohne komplizierende Diagnose, ohne Arthrodese, ohne äußerst
schwere CC, Alter > 15 Jahre, mit komplizierendem Eingriff oder Implantation/Wechsel einer Radius-
kopfprothese oder Inlaywechsel Hüfte
I47BRevision oder Ersatz des Hüftgelenkes ohne komplizierende Diagnose, ohne Arthrodese, ohne äußerst
schwere CC, Alter > 15 Jahre, ohne komplizierenden Eingriff, mit komplexer Diagnose an Becken/Ober-
schenkel, mit bestimmtem endoprothetischen Eingriff
I50ZGewebe-/Hauttransplantation, außer an der Hand, ohne komplizierende Konstellation, ohne Eingriff an
mehreren Lokalisationen, ohne schweren Weichteilschaden, ohne äußerst schwere oder schwere CC
I59ZAndere Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk oder mäßig komplexe Eingriffe an Knie-
gelenk, Ellenbogengelenk und Unterarm oder bestimmte geschlossene Reposition einer Gelenkluxation
mit Ostheosynthese
I66FFrakturen an Becken und Schenkelhals, mehr als ein Belegungstag, ohne äußerst schwere CC, ohne
intensivmedizinische Komplexbehandlung > 196/184/- Aufwandspunkte
I74CVerletzungen an Unterarm, Handgelenk, Hand oder Fuß ohne äußerst schwere oder schwere CC, Alter
> 9 Jahre
I75ASchwere Verletzungen von Schulter, Arm, Ellenbogen, Knie, Bein und Sprunggelenk mit CC
I77ZMäßig schwere Verletzungen von Schulter, Arm, Ellenbogen, Knie, Bein und Sprunggelenk
I78ZLeichte bis moderate Verletzungen von Schulter, Arm, Ellenbogen, Knie, Bein und Sprunggelenk
I98ZKomplexe Vakuumbehandlung bei Krankheiten und Störungen an Muskel-Skelett-System und Binde-
gewebe
J65ZVerletzung der Haut, Unterhaut und Mamma
W01BPolytrauma mit Beatmung > 72 Stunden oder bestimmten Eingriffen oder IntK > 392/368/552, ohne
Frührehabilitation, mit Beatmung > 263 Stunden oder mit komplexer Vakuumbehandlung oder mit IntK
> 588/552/- Aufwandspunkte
W01CPolytrauma mit Beatmung > 72 Stunden oder bestimmten Eingriffen oder IntK > 392/368/552, ohne
Frührehabilitation, ohne Beatmung > 263 Stunden, ohne komplexe Vakuumbehandlung, ohne IntK
> 588/552/- Aufwandspunkte
W02APolytrauma mit Eingriffen an Hüftgelenk, Femur, Extremitäten und Wirbelsäule oder komplexen Eingrif-
fen am Abdomen mit komplizierender Konstellation oder Eingriffen an mehreren Lokalisationen
W02BPolytrauma mit Eingriffen an Hüftgelenk, Femur, Extremitäten und Wirbelsäule oder komplexen Eingrif-
fen am Abdomen, ohne komplizierende Konstellation, ohne Eingriffe an mehreren Lokalisationen
W04APolytrauma mit anderen OR-Prozeduren oder Beatmung > 24 Stunden, mit komplizierender Konstella-
tion oder Eingriffen an mehreren Lokalisationen
W04BPolytrauma mit anderen OR-Prozeduren oder Beatmung > 24 Stunden, ohne komplizierende Konstel-
lation, ohne Eingriffe an mehreren Lokalisationen
W36ZIntensivmedizinische Komplexbehandlung > 784/828/828 Aufwandspunkte bei Polytrauma oder Poly-
trauma mit Beatmung oder Kraniotomie mit endovaskulärer Implantation von Stent-Prothesen an der
Aorta
W61APolytrauma ohne signifikante Eingriffe mit komplizierender Diagnose
W61B Polytrauma ohne signifikante Eingriffe, ohne komplizierende Diagnose
X04ZAndere Eingriffe bei Verletzungen der unteren Extremität
X05AAndere Eingriffe bei Verletzungen der Hand, mit komplexem Eingriff
X05BAndere Eingriffe bei Verletzungen der Hand, ohne komplexen Eingriff
X07AReplantation bei traumatischer Amputation, mit Replantation mehr als einer Zehe oder mehr als eines
Fingers


Kardiologie
DRGBezeichnung DRG
A62ZEvaluierungsaufenthalt vor Herztransplantation
F01AImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Drei-Kammer-Stimulation oder Defibrillator mit kompliz.
Faktoren oder myokardstimulierendes System oder aufwendige Sondenentf. mit kompliz. Faktoren oder
Zwei-Kammer-Stimulation mit kompliz. Faktoren
F01BImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Zwei-Kammer-Stimulation mit komplizierenden Faktoren
oder neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls mehr als 24 Stunden mit komplizie-
renden Faktoren
F01CImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Drei-Kammer-Stimulation oder Defibrillator mit subkutaner
Elektrode, ohne komplizierende Faktoren
F01DImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Ein-Kammer-Stimulation, mit zusätzlichem Herz- oder
Gefäßeingriff oder intensmed. Kompl. > 392/368/- Aufwandspunkte
F01EImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Ein-Kammer-Stimulation, ohne zusätzlichen Herz- oder
Gefäßeingriff oder Zwei-Kammer-Stimulation, ohne kompliz. Fakt., ohne IntK > 392/368/- Punkte mit
äußerst schweren CC oder best. Sondenentfernung
F01FImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Zwei-Kammer-Stimulation oder aufwendige Sondenent-
fernung
F01GImplantation Kardioverter/Defibrillator (AICD), Ein-Kammer-Stimulation, ohne zusätzlichen Herz- oder
Gefäßeingriff, ohne intensmed. Kompl. > 392/368/- Aufwandspunkte, ohne äußerst schwere CC, ohne
aufwendige Sondenentfernung
F02AAggregatwechsel eines Kardioverters/Defibrillators (AICD), Zwei- oder Drei-Kammer-Stimulation
F02BAggregatwechsel eines Kardioverters/Defibrillators (AICD), Ein-Kammer-Stimulation
F09BAndere kardiothorakale Eingriffe ohne Herz-Lungen-Maschine, ohne komplizierende Konstellation, Alter
> 15 Jahre, mit äußerst schweren CC
F09CAndere kardiothorakale Eingriffe ohne Herz-Lungen-Maschine, ohne komplizierende Konstellation, Alter
> 15 Jahre, ohne äußerst schwere CC
F12AImplantation eines Herzschrittmachers, Drei-Kammersystem mit äuß. schw. CC oder ablativ. Maßnah-
men oder PTCA oder mit aufwendiger Sondenentfernung mit kompliz. Faktoren oder mit Revision eines
Herzschrittm. oder AICD ohne Aggregatw. mit kompliz. Faktoren
F12BImplantation eines Herzschrittmachers, Drei-Kammersystem ohne äußerst schwere CC, ohne ablative
Maßnahme, ohne PTCA oder Implantation eines Herzschrittmachers ohne aufwendige Sondenentfer-
nung mit komplizierenden Faktoren
F12DImplantation eines Herzschrittmachers, Zwei-Kammersystem, Alter > 15 Jahre, mit komplexem Eingriff
F12EImplantation eines Herzschrittmachers, Zwei-Kammersystem, ohne kompl. Eingr., Alter > 15 Jahre, mit
äußerst schweren CC oder isolierter offen chirurgischer Sondenimplantation oder Sondenentfernung
mit intraluminal expandierbarer Extraktionshilfe
F12FImplantation eines Herzschrittmachers, Ein-Kammersystem, Alter > 15 Jahre, mit invasiver kardiologi-
scher Diagnostik bei bestimmten Eingriffen
F12GImplantation eines Herzschrittmachers, Zwei-Kammersystem, ohne komplexen Eingriff, Alter > 15 Jah-
re, ohne äußerst schwere CC, ohne isolierte offen chirurgische Sondenimplantation, ohne Sondenent-
fernung mit intraluminal expandierbarer Extraktionshilfe
F12HImplantation eines Herzschrittmachers, Ein-Kammersystem, ohne invasive kardiologische Diagnostik
bei bestimmten Eingriffen, Alter > 15 Jahre, mit Implantation eines Ereignisrekorders
F12IImplantation eines Herzschrittmachers, Ein-Kammersystem, ohne invasive kardiologische Diagnostik
bei bestimmten Eingriffen, Alter > 15 Jahre, ohne Implantation eines Ereignisrekorders
F15ZPerkutane Koronarangioplastie mit komplizierender Konstellation mit komplexer Diagn. u. hochkompl.
Intervention od. m. Angioplastie, Alt. < 16 J. oder inv. kardiolog. Diagnostik, mit kompliz. Konstellation
od. Endokarditis, mehr als 2 Belegungstage
F17AWechsel eines Herzschrittmachers, Mehrkammersystem oder Alter < 16 Jahre
F17BWechsel eines Herzschrittmachers, Einkammersystem, Alter > 15 Jahre
F18ARevision eines Herzschrittmachers oder Kardioverters/Defibrillators (AICD) ohne Aggregatwechsel, Alter
< 16 Jahre oder mit äußerst schweren CC, mit komplexem Eingriff oder mit aufwendiger Sondenent-
fernung
F18BRevision Herzschrittmacher od. Kardioverter/Defibrillator (AICD) oh. Aggregatw., Alt. < 16 J. od. mit äuß.
schw. CC, oh. kompl. Eingr., oh. aufwend. Sondenentf. od. Alt. > 15 J., oh. äuß. schw. CC mit kompl.
Eingr., mit intralum. exp. Extraktionshilfe
F18CRevision eines Herzschrittmachers oder Kardioverters/Defibrillators (AICD) ohne Aggregatwechsel, Alter
> 15 Jahre, ohne äußerst schwere CC, ohne aufwendige Sondenentfernung, mit komplexem Eingriff,
ohne intraluminale expandierende Extraktionshilfe
F18DRevision eines Herzschrittmachers oder Kardioverters/Defibrillators (AICD) ohne Aggregatwechsel, Alter
> 15 Jahre, ohne äußerst schwere CC, ohne aufwendige Sondenentfernung, ohne komplexen Eingriff
F19AAndere transluminale Intervention an Herz, Aorta und Lungengefäßen mit äußerst schweren CC
F19CAndere transluminale Intervention an Herz, Aorta und Lungengefäßen ohne äußerst schwere CC, Alter
> 17 Jahre
F19DRadiofrequenzablation über A. renalis, Alter > 17 Jahre
F24APerkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose und hochkomplexer Intervention oder mit
Angioplastie, Alter > 15 Jahre, mit äußerst schweren CC
F24BPerkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose und hochkomplexer Intervention oder mit
Angioplastie, Alter > 15 Jahre, ohne äußerst schwere CC
F37ZLängerer stationärer Aufenthalt vor Transplantation bei hoher Dringlichkeitsstufe bei Krankheiten und
Störungen des Kreislaufsystems
F41AInvasive kardiologische Diagnostik bei akutem Myokardinfarkt mit äußerst schweren CC
F41B Invasive kardiologische Diagnostik bei akutem Myokardinfarkt ohne äußerst schwere CC
F43ABeatmung > 24 Stunden bei Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems, Alter < 6 Jahre oder
intensivmedizinische Komplexbehandlung > 392/552/552 Aufwandspunkte
F49AInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, mit äußerst schweren CC oder
IntK > 196/184/368 Aufwandspunkten, mit komplexem Eingriff oder Alter < 10 Jahre
F49BInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, mit äußerst schweren CC oder
IntK > 196/184/368 Aufwandspunkten, ohne komplexen Eingriff, Alter > 9 Jahre
F49DInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, ohne äußerst schwere CC, ohne
IntK > 196/184/368 Aufwandspunkte, Alter > 14 Jahre, mit kardialem Mapping oder schweren CC bei
mehr als einem Belegungstag
F49EInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, ohne IntK > 196/184/368 Auf-
wandspunkte, Alter > 14 Jahre, ohne kardiales Mapping, ohne schwere CC bei mehr als einem Bele-
gungstag, mit komplexer Diagnose
F49FInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, ohne äußerst schwere CC, ohne
IntK > 196/184/368 Aufwandspunkte, Alter > 14 Jahre, ohne kardiales Mapping, ohne schwere CC bei
BT > 1, ohne kompl. Diagnose, mit best. Eingr.
F49GInvasive kardiologische Diagnostik außer bei akutem Myokardinfarkt, ohne äußerst schwere CC, ohne
IntK > 196/184/368 Aufwandspunkte, Alter > 14 Jahre, ohne kardiales Mapping, ohne schwere CC bei
BT > 1, ohne komplexe Diagnose, ohne best. Eingr.
F50AAblative Maßnahmen bei Tachyarrhythmie mit komplexer Ablation im linken Vorhof oder hochkomplexer
Ablation oder Implantation eines Ereignisrekorders
F50BAblative Maßnahmen bei Tachyarrhythmie mit komplexer Ablation oder Alter < 16 Jahre, ohne komplexe
Ablation im linken Vorhof, ohne hochkomplexe Ablation, ohne Implantation eines Ereignisrekorders
F50CAblative Maßnahmen bei Tachyarrhythmie ohne komplexe Ablation, Alter > 15 Jahre, ohne Implantation
eines Ereignisrekorders, mit transseptaler Linksherz-Katheteruntersuchung oder mit bestimmter Ablation
F50DAblative Maßnahmen bei Tachyarrhythmie ohne komplexe Ablation, Alter > 15 Jahre, ohne Implantation
eines Ereignisrekorders, ohne transseptale Linksherz-Katheteruntersuchung, ohne bestimmte Ablation
F52APerkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose, mit äußerst schweren CC
F52BPerkutane Koronarangioplastie mit komplexer Diagnose, ohne äußerst schwere CC oder mit intra-
koronarer Brachytherapie oder bestimmte Intervention
F56APerkutane Koronarangioplastie mit bestimmter hochkomplexer Intervention, mit äußerst schweren CC
F56BPerkutane Koronarangioplastie mit hochkomplexer Intervention, ohne bestimmte hochkomplexe Inter-
vention, ohne äußerst schwere CC, oder Kryoplastie
F58APerkutane Koronarangioplastie mit äußerst schweren CC
F58BPerkutane Koronarangioplastie ohne äußerst schwere CC
F66AKoronararteriosklerose mit äußerst schweren CC
F66BKoronararteriosklerose ohne äußerst schwere CC
F68BAngeborene Herzkrankheit, Alter > 5 Jahre, ohne intensivmedizinische Komplexbehandlung > 196/-/-
Aufwandspunkte
F69AHerzklappenerkrankungen mit äußerst schweren oder schweren CC
F69BHerzklappenerkrankungen ohne äußerst schwere oder schwere CC
F70ASchwere Arrhythmie und Herzstillstand mit äußerst schweren CC
F70BSchwere Arrhythmie und Herzstillstand ohne äußerst schwere CC
F71ANicht schwere kardiale Arrhythmie und Erregungsleitungsstörungen mit äußerst schweren CC, mehr als
ein Belegungstag oder mit kathetergestützter elektrophysiologischer Untersuchung des Herzens oder
bestimmter hochaufwendiger Behandlung
F71B Nicht schwere kardiale Arrhythmie und Erregungsleitungsstörungen ohne äußerst schwere CC oder ein
Belegungstag, ohne kathetergestützte elektrophysiologische Untersuchung des Herzens, ohne be-
stimmte hochaufwendige Behandlung
F72AAngina pectoris mit äußerst schweren CC
F72BAngina pectoris ohne äußerst schwere CC
F75DAndere Krankheiten des Kreislaufsystems ohne äußerst schweren CC bei mehr als ein Belegungstag,
Alter > 17 Jahre
F95AInterventioneller Septumverschluss, Alter < 19 Jahre oder Vorhofohrverschluss
F95BInterventioneller Septumverschluss, Alter > 18 Jahre
F98BKomplexe minimalinvasive Operationen an Herzklappen ohne minimalinvasiven Eingriff an mehreren
Herzklappen, ohne hochkomplexen Eingriff, ohne komplexe Diagnose, Alter > 15 Jahre, mit sehr kom-
plexem Eingriff
F98CKomplexe minimalinvasive Operationen an Herzklappen ohne minimalinvasiven Eingriff an mehreren
Herzklappen, ohne hochkomplexen Eingriff, ohne komplexe Diagnose, Alter > 15 Jahre, ohne sehr kom-
plexen Eingriff


Neurologie
DRGBezeichnung DRG
A11G Beatmung > 249 Stunden, ohne komplexe oder bestimmte OR-Prozedur, ohne intensivmedizinische
Komplexbehandlung > 588/828/1104 Punkte, ohne kompliz. Konstellation, Alter > 5 Jahre, mit kompl.
Diagnose oder Prozedur oder Alter < 16 J. oder schwerste CC
A43ZFrührehabilitation bei Wachkoma und Locked-in-Syndrom
B02DKomplexe Kraniotomie oder Wirbelsäulen-Operation, ohne bestimmten komplexen Eingriff, Alter > 5 Jahre,
ohne bestimmte komplizierende Faktoren
B04AInterventionelle oder beidseitige Eingriffe an den extrakraniellen Gefäßen mit äußerst schweren CC
B11ZFrührehabilitation mit bestimmter OR-Prozedur
B13ZEpilepsiechirurgie mit invasivem präoperativen Video-EEG
B17AEingriffe an peripheren Nerven, Hirnnerven und anderen Teilen des Nervensystems oder Eingriff bei
zerebraler Lähmung, Muskeldystrophie oder Neuropathie, mit komplizierender Diagnose oder Implan-
tation Ereignis-Rekorder
B17CEingriffe an peripheren Nerven, Hirnnerven und anderen Teilen des Nervensystems oder Eingriff bei
zerebraler Lähmung, Muskeldystrophie oder Neurop., oh. kompl. Diagn., oh. Impl. Ereign.-Rek., ohne
kompl. Eingr., Alt. < 19 J. od. m. schw. CC, Alt. > 15 J.
B21AImplantation eines Neurostimulators zur Hirnstimulation, Mehrelektrodensystem, mit Sondenimplanta-
tion
B39ANeurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls mit bestimmter OR-Prozedur, mehr als
72 Stunden mit komplexem Eingriff oder mit komplizierender Konstellation oder intensivmedizinischer
Komplexbehandlung > 392/368/- Aufwandspunkte
B39BNeurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls mit bestimmter OR-Prozedur, bis 72 Stun-
den mit komplexem Eingriff, oder mehr als 72 Stunden, ohne kompl. Eingr., ohne kompliz. Konst., ohne
intensivmed. Komplexbehandlung > 392/368/- Punkte
B39CNeurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls mit bestimmter OR-Prozedur, bis 72 Stun-
den, ohne komplexen Eingriff, ohne komplizierende Konstellation, ohne intensivmedizinische Komplex-
behandlung > 392/368/- Aufwandspunkte
B42AFrührehabilitation bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems bis 27 Tage mit neurologischer
Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls oder fachübergreifende u. andere Frührehabilitation mit
neurologischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls
B42BFrührehabilitation bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems bis 27 Tage ohne neurologische
Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls
B43ZFrührehabilitation bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems, mehr als 27 Tage
B44AGeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems
mit schwerer motorischer Funktionseinschränkung, mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten
Schlaganfalls
B45ZIntensivmedizinische Komplexbehandlung > 392/368/828 Aufwandspunkte bei Krankheiten und Störun-
gen des Nervensystems
B48ZFrührehabilitation bei Multipler Sklerose und zerebellarer Ataxie, nicht akuter Para-/Tetraplegie oder
anderen neurologischen Erkrankungen
B49ZMultimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson
B60ANicht akute Paraplegie/Tetraplegie, mehr als ein Belegungstag
B60BNicht akute Paraplegie/Tetraplegie, ein Belegungstag
B63ZDemenz und andere chronische Störungen der Hirnfunktion
B64ZDelirium
B66DNeubildungen des Nervensystems, ein Belegungstag oder ohne äußerst schwere CC, Alter > 15 Jahre
B67AMorbus Parkinson mit äußerst schweren CC oder schwerster Beeinträchtigung
B67BMorbus Parkinson ohne äußerst schwere CC, ohne schwerste Beeinträchtigung
B68AMultiple Sklerose und zerebellare Ataxie mit äußerst schweren CC, mehr als ein Belegungstag
B68CMultiple Sklerose und zerebellare Ataxie, ein Belegungstag oder ohne äußerst schwere CC, Alter > 15 Jah-
re, mit komplexer Diagnose
B68DMultiple Sklerose und zerebellare Ataxie, ein Belegungstag oder ohne äußerst schwere CC, Alter > 15 Jah-
re, ohne komplexe Diagnose
B69ATransitorische ischämische Attacke (TIA) und extrakranielle Gefäßverschlüsse mit neurologischer
Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Stunden
B69BTransitorische ischämische Attacke (TIA) und extrakranielle Gefäßverschlüsse mit neurologischer
Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, bis 72 Stunden, mit äußerst schweren CC
B69CTransitorische ischämische Attacke (TIA) und extrakranielle Gefäßverschlüsse mit neurol. Komplex-
behandlung des akuten Schlaganfalls, bis 72 Std., ohne äuß. schw. CC oder mit anderer neurol.
Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls oder mit äuß. schw. CC
B69DTransitorische ischämische Attacke (TIA) und extrakranielle Gefäßverschlüsse ohne neurologische
Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne andere neurologische Komplexbehandlung des
akuten Schlaganfalls, ohne äußerst schwere CC
B70AApoplexie mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Stunden, mit
komplizierender Diagnose
B70BApoplexie mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Stunden,
ohne komplizierende Diagnose oder mit komplexem zerebrovaskulären Vasospasmus oder intensiv-
medizinischer Komplexbehandlung > 196/184/- Aufwandspunkte
B70CApoplexie ohne komplexen zerebrovask. Vasospasmus, mit neurol. Komplexbeh. des akuten Schlag-
anfalls bis 72 Std., mit komplizierender Diagnose oder systemischer Thrombolyse oder mit anderer
neurol. Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Std.
B70DApoplexie ohne komplexen zerebrovask. Vasospasmus, ohne komplizierende Diagnose oder systemi-
sche Thrombolyse, mit neurol. Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls bis 72 Std. oder mit anderer
neurol. Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls bis 72 Std.
B70EApoplexie ohne neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne andere neurol.
Komplexbeh. des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Stunden, ohne komplexen zerebrovask. Vasospas-
mus, mit komplizierender Diagnose oder systemischer Thrombolyse
B70FApoplexie ohne neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne andere neurolo-
gische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne komplexen zerebrovaskulären Vasospasmus,
ohne komplizierende Diagnose, ohne systemische Thrombolyse
B70GApoplexie mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls oder mit anderer neurolo-
gischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, verstorben < 4 Tage nach Aufnahme
B70HApoplexie ohne neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne andere neurolo-
gische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, verstorben < 4 Tage nach Aufnahme
B70HApoplexie, ein Belegungstag
B71AErkrankungen an Hirnnerven und peripheren Nerven mit komplexer Diagnose oder Komplexbehandlung
der Hand, mehr als ein Belegungstag, mit äußerst schweren CC oder bei Para-/Tetraplegie mit äußerst
schweren oder schweren CC
B71B Erkrankungen an Hirnnerven und peripheren Nerven mit komplexer Diagnose, mit schweren CC oder bei
Para-/Tetraplegie oder mit Komplexbehandlung der Hand oder ohne komplexe Diagnose, mit äußerst
schweren oder schweren CC, bei Para-/Tetraplegie
B71CErkrankungen an Hirnnerven u. periph. Nerven ohne Komplexb. d. Hand od. m. kompl. Diagnose, ohne
schw. CC od. außer b. Para-/Tetraplegie od. ohne kompl. Diagn., m. äuß. schw. od. schw. CC, auß. b.
Para-/Tetrapl. od. ohne schw. CC, b. Para-/Tetrapl.
B71DErkrankungen an Hirnnerven und peripheren Nerven ohne komplexe Diagnose, ohne Komplexbehand-
lung der Hand, ohne äußerst schwere oder schwere CC, außer bei Para-/Tetraplegie
B72BInfektion des Nervensystems außer Virusmeningitis, mehr als ein Belegungstag
B73ZVirusmeningitis oder Infektion des Nervensystems, Alter > 15 Jahre oder ein Belegungstag
B74ZKomplexbehandlung bei multiresistenten Erregern bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems
B76AAnfälle, mehr als ein Belegungstag, mit komplexer Diagnostik und Therapie
B76BAnfälle, mehr als ein Belegungstag, ohne komplexe Diagnostik und Therapie, mit schweren CC, Alter
< 3 Jahre oder mit komplexer Diagnose oder mit äußerst schweren CC oder ohne äußerst schwere oder
schwere CC, mit EEG, mit komplexer Diagnose
B76CAnfälle, mehr als ein Belegungstag, ohne komplexe Diagnostik und Therapie, mit äuß. schweren CC,
ohne kompl. Diagnose oder mit schweren CC, Alter > 2 Jahre oder ohne schwere CC, mit EEG oder
best. Diagnose, ohne kompl. Diagnose, mit angeb. Fehlbildung
B76EAnfälle, mehr als ein Belegungstag, ohne komplexe Diagnostik und Therapie, mit schw. CC, Alter
> 2 Jahre, ohne kompl. Diagn. oder ohne äuß. schw. oder schwere CC, mit EEG oder best. Diagnose,
ohne kompl. Diagn., ohne angeb. Fehlbild., Alter > 0 Jahre
B76FAnfälle, ein Belegungstag oder ohne komplexe Diagnostik und Therapie, ohne äußerst schwere oder
schwere CC, ohne EEG, ohne bestimmte Diagnose, Alter < 6 Jahre oder mit komplexer Diagnose
B76GAnfälle, ein Belegungstag oder ohne komplexe Diagnostik und Therapie, ohne äußerst schwere oder
schwere CC, ohne EEG, ohne bestimmte Diagnose, Alter > 5 Jahre, ohne komplexe Diagnose
B77ZKopfschmerzen
B81AAndere Erkrankungen des Nervensystems mit komplexer Diagnose oder bestimmter aufwendiger/hoch-
aufwendiger Behandlung
B81B Andere Erkrankungen des Nervensystems ohne komplexe Diagnose, ohne bestimmte aufwendige/
hochaufwendige Behandlung
B84ZVaskuläre Myelopathien
B85ADegenerative Krankheiten des Nervensystems mit hochkomplexer Diagnose oder mit äußerst schweren
oder schweren CC, mehr als ein Belegungstag, mit komplexer Diagnose
B85BDegenerative Krankheiten des Nervensystems mit äußerst schweren oder schweren CC, mehr als ein
Belegungstag, ohne komplexe Diagnose, ohne hochkomplexe Diagnose
B85CDegenerative Krankheiten des Nervensystems ohne hochkomplexe Diagnose, ohne äußerst schwere
oder schwere CC oder ein Belegungstag, mit komplexer Diagnose oder zerebrale Lähmungen
B85DDegenerative Krankheiten des Nervensystems ohne hochkomplexe Diagnose, ohne äußerst schwere
oder schwere CC oder ein Belegungstag, ohne komplexe Diagnose
B86ZRückenmarkkompression, nicht näher bezeichnet und Krankheit des Rückenmarkes, nicht näher be-
zeichnet
C61ZNeuro-ophthalmologische und vaskuläre Erkrankungen des Auges
D61AKomplexe Gleichgewichtsstörung, Hörverlust oder Tinnitus
D61BGleichgewichtsstörungen (Schwindel) außer komplexe Gleichgewichtsstörungen, Hörverlust, Tinnitus
K43ZFrührehabilitation bei endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten
T64BAndere infektiöse und parasitäre Krankheiten mit komplexer Diagnose, Alter > 15 Jahre, mehr als ein
Belegungstag
U61ZSchizophrene, wahnhafte und akut psychotische Störungen
U64ZAngststörungen oder andere affektive und somatoforme Störungen
W01APolytrauma mit Beatmung > 72 Stunden oder bestimmten Eingriffen oder IntK > 392/368/552 Auf-
wandspunkte, mit Frührehabilitation
W40ZFrührehabilitation bei Polytrauma


Herzchirurgie
DRGBezeichnung DRG
A03ALungentransplantation mit Beatmung > 179 Stunden
A03BLungentransplantation ohne Beatmung > 179 Stunden
A05AHerztransplantation mit Beatmung > 179 Stunden oder intensivmedizinischer Komplexbehandlung
> 2646/2484/- Aufwandspunkte
A05BHerztransplantation ohne Beatmung > 179 Stunden, ohne intensivmedizinische Komplexbehandlung
> 2646/2484/- Aufwandspunkte
A62ZEvaluierungsaufenthalt vor Herztransplantation
F03AHerzklappeneingriff mit Herz-Lungen-Maschine mit komplizierender Konstellation oder pulmonale
Endarteriektomie oder bestimmter Zweifacheingriff
F03BHerzklappeneingriff mit Herz-Lungen-Maschine, ohne komplizierende Konstellation, mit Dreifacheingriff
oder Alter < 1 Jahr oder Eingriff in tiefer Hypothermie oder intensmed. Kompl. > 392/368/- Aufwands-
punkte
F03CHerzklappeneingriff mit Herz-Lungen-Maschine, ohne kompl. Konstellation, Alter > 0 Jahre, ohne
Eingriff in tiefer Hypothermie, ohne intensmed. Kompl. > 392/368/- Punkte, mit Zweifacheingriff oder
bei angeb. Herzfehler, mit komplexem Eingriff
F03EHerzklappeneingriff mit Herz-Lungen-Maschine, ohne kompliz. Konstellation, ohne Eingriff in tiefer
Hypothermie, ohne IntK > 392/368 /- P., Alter > 15 J., mit Zweifacheingr. od. kompl. Eingriff od. bei
Endokarditis od. bei angeb. Herzfehler
F03FHerzklappeneingr. mit Herz-Lungen-Maschine, ohne kompl. Konst., ohne Eingr. in tiefer Hypoth., ohne
IntK > 392/368/- P., ohne Dreifach-/Zweifacheingr., außer bei angeb. Herzfehler, ohne kompl. Eingr.,
außer bei Endokarditis, Alter > 15 J.
F05ZKoronare Bypass-Operation mit invasiver kardiologischer Diagnostik oder intraoperativer Ablation, mit
komplizierender Konstellation oder Karotiseingriff oder bestimmte Eingriffe mit Herz-Lungen-Maschine
in tiefer Hypothermie
F06AKoronare Bypass-Operation mit mehrzeitigen komplexen OR-Prozeduren, mit komplizierender Konstel-
lation oder Karotiseingriff oder intensivmedizinische Komplexbehandlung > 392/368/- Aufwandspunkte
F06BKoronare Bypass-Operation mit mehrzeitigen komplexen OR-Prozeduren, ohne komplizierende Kon-
stellation, ohne Karotiseingriff, ohne intensivmedizinische Komplexbehandlung > 392/368/- Aufwands-
punkte
F06CKoronare Bypass-Operation ohne mehrzeitige komplexe OR-Prozeduren, mit kompl. Konstellation oder
IntK > 392/368/- P. oder Karotiseingriff oder bei Infarkt oder mit Reoperation oder mit invasiv. kardiolog.
Diagnostik, mit intraoperativer Ablation
F06DKoronare Bypass-Operation ohne mehrzeitige komplexe OR-Prozeduren, ohne kompl. Konstellation,
ohne IntK > 392/368/- P., ohne Karotiseingriff, mit invasiv. kardiolog. Diagnostik, bei Infarkt oder mit
Reoperation, ohne intraoperative Ablation
F06EKoronare Bypass-Operation ohne mehrz. kompl. OR-Proz., ohne kompl. Konstellation, ohne IntK > 392/
368/- P., ohne Karotiseingr., mit invasiv. kardiolog. Diagnostik od. mit intraoperativer Ablation od.
schwersten CC, außer bei Infarkt, ohne Reop.
F06FKoronare Bypass-Operation ohne mehrzeitige komplexe OR-Prozeduren, ohne kompl. Konstellation,
ohne IntK > 392/368/- P., ohne Karotiseingriff, ohne invasive kardiologische Diagnostik, ohne intra-
operative Ablation, ohne schwerste CC
F07AAndere Eingriffe mit Herz-Lungen-Maschine, Alter < 1 Jahr oder mit komplizierender Konstellation oder
komplexer Operation oder intensivmedizinischer Komplexbehandlung > -/368/- Aufwandspunkte
F07BAndere Eingriffe mit Herz-Lungen-Maschine, Alter > 0 Jahre, mit Reoperation an Herz oder Perikard,
ohne komplizierende Konstellation, ohne komplexe Operation, ohne intensivmedizinische Komplex-
behandlung > -/368/- Aufwandspunkte
F07CAndere Eingriffe mit Herz-Lungen-Maschine, Alter > 0 Jahre, ohne Reoperation an Herz oder Perikard,
ohne komplizierende Konstellation, ohne komplexe Operation, ohne intensivmedizinische Komplex-
behandlung > -/368/- Aufwandspunkte
F36AIntensivmedizinische Komplexbehandlung bei Krankheiten und Störungen des Kreislaufsystems mit
komplizierenden Faktoren, > 1176/1380/- Aufwandspunkte
F36BIntensivmedizinische Komplexbeh. bei Krankh. u. Störungen des Kreislaufsystems m. kompliz. Fakto-
ren, > 588/828/- P. od. > -/-/1104 P. mit best. OR-Proz. od. > -/-/552 P. mit best. Ao.stent, od. mini-
malinv. Eingr. an mehr. Herzklappen
F98AKomplexe minimalinvasive Operationen an Herzklappen ohne minimalinvasiven Eingriff an mehreren
Herzklappen, mit hochkomplexem Eingriff oder komplexer Diagnose oder Alter < 16 Jahre