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Stand: BGBl. 2015 I, Nr. 7, S. 161-184, ausgegeben am 03.03.2015
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§ 28 BNatSchG - Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG)

Artikel 1 G. v. 29.07.2009 BGBl. I S. 2542 (Nr. 51); zuletzt geändert durch Artikel 4 G. v. 07.08.2013 BGBl. I S. 3154; Geltung ab 01.03.2010
FNA: 791-9; 7 Wirtschaftsrecht 79 Forstwirtschaft, Naturschutz, Jagdwesen und Fischerei 791 Naturschutz
26 frühere Fassungen des BNatSchG | Drucksachen / Entwurf / Begründung des BNatSchG | 114 Vorschriften zitieren das BNatSchG

§ 28 Naturdenkmäler



(1) Naturdenkmäler sind rechtsverbindlich festgesetzte Einzelschöpfungen der Natur oder entsprechende Flächen bis zu fünf Hektar, deren besonderer Schutz erforderlich ist

1.
aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder

2.
wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit.

(2) Die Beseitigung des Naturdenkmals sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten.


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Anm. d. Red.:
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abweichendes Landesrecht Schleswig-Holstein zu § 28 siehe B. v. 28. April 2010 (BGBl. I S. 450)
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abweichendes Landesrecht Niedersachsen zu § 28 siehe B. v. 26. Juli 2010 (BGBl. I S. 970)
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abweichendes Landesrecht Hamburg siehe B. v. 28. Januar 2011 (BGBl. I S. 93)
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abweichendes Landesrecht Sachsen siehe B. v. 17. Mai 2011 (BGBl. I S. 842)