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Bekanntmachung - Gedenkmünze „125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft - Heinrich Hertz" (GMünze10EuroHertz k.a.Abk.)

B. v. 28.02.2014 BGBl. I S. 251 (Nr. 10)
Geltung ab 21.11.2013; FNA: 692-1-67 Ausprägung von Euro-Münzen

Bekanntmachung



Gemäß den §§ 2, 4 und 5 des Münzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat die Bundesregierung beschlossen, zum Thema „125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft - Heinrich Hertz" eine deutsche Euro-Gedenkmünze im Nennwert von 10 Euro prägen zu lassen.

Die Auflage der Münze beträgt ca. 1.500.000 Stück, davon ca. 200.000 Stück in Spiegelglanzqualität. Die Prägung erfolgt durch die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Karlsruhe (Prägezeichen G).

Die Münze wird ab dem 21. November 2013 in den Verkehr gebracht. Die 10-Euro-Gedenkmünze in der Stempelglanzqualität besteht aus einer Kupfer-Nickel-Legierung (CuNi25), hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern und eine Masse von 14 Gramm. Die Spiegelglanzmünze besteht aus einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer, hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern und ein Gewicht von 16 Gramm. Das Gepräge auf beiden Seiten ist erhaben und wird von einem schützenden, glatten Randstab umgeben.

Die Bildseite stellt die Entdeckung der Strahlen elektrischer Kraft an einer Kugelfunkenstrecke (Hertzscher Dipol) dar. Die Feldlinien des Hertzschen Dipols sind das zentrale Element der von Hertz im Experiment nachgewiesenen Wellenausbreitung. Ergänzend wird die nach Hertz benannte Einheit der Frequenz (Hz) sowie die Signatur des Forschers integriert.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „G" der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Karlsruhe, die Jahreszahl 2013 sowie die zwölf Europasterne. Auf der Wertseite der Münze in Spiegelglanzqualität ist zusätzlich die Angabe „SILBER 625" aufgeprägt.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:

 
„LICHT IST EINE ELEKTRISCHE ERSCHEINUNG".

Der Entwurf stammt von dem Künstler Othmar Kukula aus Neuhausen.