Bundesrecht - tagaktuell konsolidiert - alle Fassungen seit 2006
Vorschriftensuche
 

Änderung § 2 VergStatVO vom 01.07.2026

Ähnliche Seiten: weitere Fassungen von § 2 VergStatVO und Änderungshistorie der VergStatVO

Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

Änderung verpasst?

§ 2 VergStatVO a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 01.07.2026 geltenden Fassung
§ 2 VergStatVO n.F. (neue Fassung)
in der am 01.07.2026 geltenden Fassung
durch Artikel 12 G. v. 12.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 137
(heute geltende Fassung) 
(Textabschnitt unverändert)

§ 2 Art und Umfang der Datenübermittlung


(1) Auftraggeber im Sinne von § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen übermitteln nach der Vergabe eines öffentlichen Auftrags nach § 103 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen oder einer Konzession nach § 105 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen bei Erreichen oder Überschreiten der in § 106 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen genannten Schwellenwerte die in § 3 Absatz 1 genannten Daten.

(2) Öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 99 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen übermitteln nach der Vergabe eines öffentlichen Auftrags die in § 3 Absatz 2 und 3 aufgeführten Daten, wenn

(Text alte Fassung)

1. der Auftragswert ohne Umsatzsteuer 25.000 Euro überschreitet,

(Text neue Fassung)

1. der Auftragswert ohne Umsatzsteuer 50.000 Euro überschreitet,

2. der Auftragswert den geltenden Schwellenwert gemäß § 106 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen unterschreitet,

3. die Vergabe des öffentlichen Auftrags nach den jeweils maßgeblichen Vorgaben des Bundes oder der Länder vergabe- oder haushaltsrechtlichen Verfahrensregeln unterliegt und

4. der Auftrag im Übrigen unter die Regelungen des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen fallen würde.

(3) Die vorstehenden Pflichten gelten nicht bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen durch Auslandsdienststellen von Auftraggebern.



(heute geltende Fassung) 

Anzeige