Bundesrecht - tagaktuell konsolidiert - alle Fassungen seit 2006
Vorschriftensuche
 

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019 (2. FinAusglG2019DV k.a.Abk.)


Eingangsformel



Das Bundesministerium der Finanzen verordnet aufgrund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 255) geändert worden ist:


§ 1 Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2019



Für das Ausgleichsjahr 2019 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg 13.402.874.110,30 Euro
für Bayern 15.832.388.381,78 Euro
für Berlin 4.415.448.055,15 Euro
für Brandenburg 4.527.794.983,96 Euro
für Bremen 1.038.996.415,31 Euro
für Hamburg 2.228.100.191,78 Euro
für Hessen 7.586.290.360,03 Euro
für Mecklenburg-Vorpommern 3.417.966.540,95 Euro
für Niedersachsen 11.939.879.496,81 Euro
für Nordrhein-Westfalen 22.536.106.411,50 Euro
für Rheinland-Pfalz 5.573.063.983,75 Euro
für das Saarland 1.793.854.423,75 Euro
für Sachsen 8.315.317.973,56 Euro
für Sachsen-Anhalt 4.755.263.170,01 Euro
für Schleswig-Holstein 4.096.475.499,42 Euro
für Thüringen 4.596.182.754,12 Euro.



§ 2 Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2019



Für das Ausgleichsjahr 2019 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1.
endgültige Ausgleichsbeiträge:

von Baden-Württemberg 2.449.850.418,12 Euro
von Bayern 6.721.190.908,67 Euro
von Hamburg 122.715.565,63 Euro
von Hessen 1.912.163.765,31 Euro,


2.
endgültige Ausgleichszuweisungen:

an Berlin 4.340.086.391,33 Euro
an Brandenburg 558.325.189,15 Euro
an Bremen 771.854.872,88 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 519.848.504,85 Euro
an Niedersachsen 780.285.860,52 Euro
an Nordrhein-Westfalen 1.042.264.603,36 Euro
an Rheinland-Pfalz 307.776.487,12 Euro
an das Saarland 179.745.451,80 Euro
an Sachsen 1.184.098.391,69 Euro
an Sachsen-Anhalt 656.153.025,22 Euro
an Schleswig-Holstein 235.007.569,00 Euro
an Thüringen 630.474.310,82 Euro.



§ 3 Abschlusszahlungen für 2019



Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1.
Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Baden-Württemberg 13.472.789,93 Euro
von Bayern 20.360.034,45 Euro
von Hamburg 2.689.666,56 Euro
von Hessen 7.293.506,91 Euro
von Schleswig-Holstein 379.793,69 Euro,


2.
Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Berlin 9.881.681,22 Euro
an Brandenburg 3.036.014,30 Euro
an Bremen 3.185.649,33 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 3.445.646,38 Euro
an Niedersachsen 4.994.135,74 Euro
an Nordrhein-Westfalen 2.252.869,96 Euro
an Rheinland-Pfalz 290.439,97 Euro
an das Saarland 1.273.623,07 Euro
an Sachsen 8.363.084,38 Euro
an Sachsen-Anhalt 3.976.498,04 Euro
an Thüringen 3.496.149,16 Euro.



§ 4 Außerkrafttreten


§ 4 ändert mWv. 25. Juni 2026 1. FinAusglG2019DV



§ 5 Inkrafttreten



Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung*) in Kraft.


---
*)
Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 18. Juni 2026.


Schlussformel



Der Bundesrat hat zugestimmt.

Der Bundesminister der Finanzen

Lars Klingbeil