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Änderung § 91 StGB vom 01.01.2021
Ähnliche Seiten: weitere Fassungen von § 91 StGB, alle Änderungen durch Artikel 1 AgStrRÄndG am 1. Januar 2021 und Änderungshistorie des StGBHervorhebungen: alter Text, neuer Text
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| § 91 StGB a.F. (alte Fassung) in der vor dem 01.01.2021 geltenden Fassung | § 91 StGB n.F. (neue Fassung) in der am 02.04.2026 geltenden Fassung durch Artikel 1 G. v. 20.03.2026 BGBl. 2026 I Nr. 95 |
|---|---|
(Text alte Fassung) § 91 Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat | (Text neue Fassung)§ 91 Anleitung zur Begehung einer terroristischen Straftat |
(Textabschnitt unverändert) (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer | |
| 1. eine Schrift (§ 11 Abs. 3), die nach ihrem Inhalt geeignet ist, als Anleitung zu einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a Abs. 1) zu dienen, anpreist oder einer anderen Person zugänglich macht, wenn die Umstände ihrer Verbreitung geeignet sind, die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat zu begehen, 2. sich eine Schrift der in Nummer 1 bezeichneten Art verschafft, um eine schwere staatsgefährdende Gewalttat zu begehen. | 1. einen Inhalt (§ 11 Absatz 3), der geeignet ist, als Anleitung zu einer terroristischen Straftat nach § 89a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 bis 8 zu dienen, anpreist oder einer anderen Person zugänglich macht, wenn die Umstände seiner Verbreitung geeignet sind, die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine derartige Straftat zu begehen, 2. sich einen Inhalt der in Nummer 1 bezeichneten Art verschafft, um eine terroristische Straftat zu begehen. |
(2) Absatz 1 Nr. 1 ist nicht anzuwenden, wenn 1. die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst und Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient oder 2. die Handlung ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger beruflicher oder dienstlicher Pflichten dient. | |
(3) Ist die Schuld gering, so kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. | (3) In den Fällen des Absatzes 1 Nummer 1 ist der Versuch strafbar. (4) Ist die Schuld gering, so kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. |
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