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Änderung § 2282 BGB vom 22.07.2017

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Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

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§ 2282 BGB a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 22.07.2017 geltenden Fassung
§ 2282 BGB n.F. (neue Fassung)
in der am 22.07.2017 geltenden Fassung
durch Artikel 1 G. v. 17.07.2017 BGBl. I S. 2429
(heute geltende Fassung) 
(Textabschnitt unverändert)

§ 2282 Vertretung, Form der Anfechtung


(Text alte Fassung)

(1) 1 Die Anfechtung kann nicht durch einen Vertreter des Erblassers erfolgen. 2 Ist der Erblasser in der Geschäftsfähigkeit beschränkt, so bedarf er zur Anfechtung nicht der Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters.

(2) Für einen geschäftsunfähigen Erblasser kann sein gesetzlicher Vertreter den Erbvertrag anfechten; steht der Erblasser unter elterlicher Sorge oder Vormundschaft, ist die Genehmigung des Familiengerichts erforderlich, ist der gesetzliche Vertreter ein Betreuer, die des Betreuungsgerichts.

(Text neue Fassung)

(1) Die Anfechtung kann nicht durch einen Vertreter des Erblassers erfolgen.

(2) Für einen geschäftsunfähigen Erblasser kann sein Betreuer den Erbvertrag anfechten; die Genehmigung des Betreuungsgerichts ist erforderlich.

(3) Die Anfechtungserklärung bedarf der notariellen Beurkundung.



(heute geltende Fassung) 

 
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