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Änderung § 2361 BGB vom 17.08.2015

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Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

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§ 2361 BGB a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 17.08.2015 geltenden Fassung
§ 2361 BGB n.F. (neue Fassung)
in der am 17.08.2015 geltenden Fassung
durch Artikel 16 G. v. 29.06.2015 BGBl. I S. 1042

(Textabschnitt unverändert)

§ 2361 Einziehung oder Kraftloserklärung des unrichtigen Erbscheins


(Text alte Fassung)

(1) Ergibt sich, dass der erteilte Erbschein unrichtig ist, so hat ihn das Nachlassgericht einzuziehen. Mit der Einziehung wird der Erbschein kraftlos.

(2) Kann der Erbschein nicht sofort erlangt werden, so hat ihn das Nachlassgericht durch Beschluss für kraftlos zu erklären. Der Beschluss ist nach den für die öffentliche Zustellung einer Ladung geltenden Vorschriften der Zivilprozessordnung bekannt zu machen. Mit dem Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung des Beschlusses in die öffentlichen Blätter wird die Kraftloserklärung wirksam.

(3) Das Nachlassgericht kann von Amts wegen über die Richtigkeit eines erteilten Erbscheins Ermittlungen veranstalten.


(Text neue Fassung)

1 Ergibt sich, dass der erteilte Erbschein unrichtig ist, so hat ihn das Nachlassgericht einzuziehen. 2 Mit der Einziehung wird der Erbschein kraftlos.


 
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