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Änderung Anlage 3 LuftPersV vom 24.12.2014

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Anlage 3 LuftPersV a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 24.12.2014 geltenden Fassung
Anlage 3 LuftPersV n.F. (neue Fassung)
in der am 24.12.2014 geltenden Fassung
durch Artikel 2 V. v. 17.12.2014 BGBl. I S. 2237
(heute geltende Fassung) 

(Text alte Fassung) nächste Änderung

Anlage 3 (zu § 125) Maßstäbe der Bewertung der Sprachkenntnisse


(Text neue Fassung)

Anlage 3 (aufgehoben)


vorherige Änderung

Die Bewertung der Sprachkenntnisse erfolgt anhand folgender Maßstäbe:


Stufe | Aussprache | Struktur | Wortschatz | Sprach-
gewandtheit | Verständnis | Verhalten
im Gespräch

Stufe 6 | Aussprache,
Betonung,
Sprechrhyth-
mus und Ton-
gebung, auch
wenn sie mög-
licherweise von
der Mutterspra-
che oder regio-
nalen sprach-
lichen Beson-
derheiten be-
einflusst sein
können, beein-
trächtigen die
Verständlichkeit
fast nie. | Sowohl grund-
legende als
auch schwie-
rige grammati-
sche Strukturen
und Satzmuster
werden durch-
gängig gut be-
herrscht. | Umfang und
Genauigkeit
des Wortschat-
zes sind ausrei-
chend, um sich
wirkungsvoll zu
einer Vielzahl
bekannter und
unbekannter
Themen äußern
zu können. Das
Vokabular wird
mit feinen Ab-
stufungen ver-
wendet und
schließt Rede-
wendungen ein. | Ein längerer
Redefluss kann
mühelos auf-
rechterhalten
werden. Der
Redefluss vari-
iert z. B. zur
Hervorhebung
bestimmter
Punkte. Der
Bewerber ver-
wendet geeig-
nete Bindewör-
ter und Wörter,
die seine Auf-
fassung im Ge-
spräch unter-
streichen
(Diskursmarker). | Der Bewerber
versteht fast
alle Zusam-
menhänge
durchgängig
richtig und er-
fasst sprach-
liche und kultu-
relle Feinheiten. | Der Bewerber
spricht mit
Leichtigkeit in
fast allen Situa-
tionen. Er er-
fasst Andeutun-
gen und rea-
giert angemes-
sen.

Stufe 5 | Aussprache,
Betonung,
Sprechrhyth-
mus und Ton-
gebung, auch
wenn sie mögli-
cherweise von
der Mutterspra-
che oder regio-
nalen sprachli-
chen Besonder-
heiten beein-
flusst sein kön-
nen, beein-
trächtigen die
Verständlichkeit
nur in wenigen
Fällen. | Grundlegende
grammatische
Strukturen und
Satzmuster
werden durch-
gängig gut be-
herrscht. Kom-
plexe Struktu-
ren werden ver-
sucht, beinhal-
ten aber Fehler,
die selten den
Aussagegehalt
beeinträchti-
gen. | Umfang und
Genauigkeit
des Wortschat-
zes sind ausrei-
chend, um sich
wirkungsvoll zu
allgemeinen,
konkreten und
arbeitsbezoge-
nen Themen zu
äußern. Der Be-
werber um-
schreibt durch-
gängig und er-
folgreich. Das
Vokabular
schließt manch-
mal Redewen-
dungen ein. | Der Bewerber
ist in der Lage,
länger mit
Leichtigkeit
über bekannte
Themen zu
sprechen, vari-
iert den Rede-
fluss jedoch
nicht als stilisti-
sches Mittel. Er
kann Bindewör-
ter und Wörter,
die seine Auf-
fassung im Ge-
spräch unter-
streichen (Dis-
kursmarker),
verwenden. | Der Bewerber
versteht richtig
bei allgemei-
nen, konkreten
und arbeitsbe-
zogenen The-
men. Er ver-
steht meist
richtig, wenn er
einem sprach-
lichen oder si-
tuationsgebun-
denen Problem
oder einem un-
erwarteten Ge-
schehen ge-
genübersteht.
Er ist in der La-
ge, eine Reihe
von Dialekten
und/oder Ak-
zenten zu ver-
stehen. | Die Antworten
des Bewerbers
erfolgen unmit-
telbar und sind
angemessen
und aussage-
kräftig. Der Be-
werber führt ein
Gespräch ohne
erkennbare
Schwierigkei-
ten. Es treten
nur in wenigen
Fällen Missver-
ständnisse auf,
die jedoch pro-
blemlos aufge-
klärt werden.

Stufe 4 | Aussprache,
Betonung,
Sprechrhyth-
mus und Ton-
gebung sind
von der Mutter-
sprache oder
regionalen
sprachlichen
Besonderheiten
beeinflusst, be-
einträchtigen
die Verständ-
lichkeit jedoch
in der überwie-
genden Zahl
von Fällen
nicht. | Grundlegende
grammatische
Strukturen und
Satzmuster
werden kreativ
verwendet und
in der Regel gut
beherrscht.
Fehler können
auftreten, ins-
besondere un-
ter ungewöhn-
lichen oder un-
erwarteten Um-
ständen, beein-
trächtigen je-
doch nur
manchmal den
Aussagegehalt. | Umfang und
Genauigkeit
des Wortschat-
zes sind in der
Regel ausrei-
chend, um sich
zu allgemeinen,
konkreten und
arbeitsbezoge-
nen Themen
wirkungsvoll zu
äußern. Der Be-
werber kann
häufig erfolg-
reich umschrei-
ben, vor allem,
wenn Vokabular
bei ungewöhnli-
chen oder uner-
warteten Um-
ständen fehlt. | Der Bewerber
spricht zusam-
menhängend
und in ange-
messener Ge-
schwindigkeit.
Es kann gele-
gentlich zu ei-
nem Abreißen
des Redeflus-
ses beim
Übergang von
eingeübter oder
phrasenhafter
Rede zu spon-
tanem Ge-
spräch kom-
men. Dies be-
hindert die Ver-
ständigung je-
doch nicht. Er
kann einge-
schränkt Binde-
wörter und
Wörter, die
seine Auffas-
sung im Ge-
spräch unter-
streichen (Dis-
kursmarker),
verwenden.
Vom Bewerber
verwendete
Füllwörter len-
ken nicht ab. | Der Bewerber
versteht über-
wiegend richtig
bei allgemei-
nen, konkreten
und arbeitsbe-
zogenen The-
men, wenn der
verwendete Ak-
zent oder der
Dialekt für einen
internationalen
Nutzerkreis
ausreichend
verständlich ist.
Wenn der Be-
werber einem
sprachlichen
oder situations-
gebundenen
Problem oder
einem unerwar-
teten Gesche-
hen gegenüber-
steht, kann das
Verständnis des
Bewerbers ver-
langsamt sein
oder Rückfra-
gen erforderlich
machen. | Die Antworten
erfolgen in der
Regel unmittel-
bar und sind
angemessen
und aussage-
kräftig. Der Be-
werber kann ei-
nen Gedanken-
austausch ein-
leiten und auf-
rechterhalten,
auch im Fall
unerwarteter
Geschehnisse.
Der Kandidat
klärt scheinbare
Missverständ-
nisse angemes-
sen durch
Rückfragen auf.



 
(heute geltende Fassung)