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Änderung § 850c ZPO vom 01.07.2017

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Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

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§ 850c ZPO a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 01.07.2017 geltenden Fassung
§ 850c ZPO n.F. (neue Fassung)
in der am 01.07.2017 geltenden Fassung
durch B. v. 28.03.2017 BGBl. I S. 750
 

(Textabschnitt unverändert)

§ 850c Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen *)


(1) 1 Arbeitseinkommen ist unpfändbar, wenn es, je nach dem Zeitraum, für den es gezahlt wird, nicht mehr als

(Text alte Fassung) nächste Änderung

1.073,88 Euro monatlich,

247,14
Euro wöchentlich, oder

49,43
Euro täglich,

(Text neue Fassung)

1.133,80 Euro monatlich,

260,93
Euro wöchentlich, oder

52,19
Euro täglich,

beträgt. 2 Gewährt der Schuldner auf Grund einer gesetzlichen Verpflichtung seinem Ehegatten, einem früheren Ehegatten, seinem Lebenspartner, einem früheren Lebenspartner oder einem Verwandten oder nach §§ 1615l, 1615n des Bürgerlichen Gesetzbuchs einem Elternteil Unterhalt, so erhöht sich der Betrag, bis zu dessen Höhe Arbeitseinkommen unpfändbar ist, auf bis zu

vorherige Änderung nächste Änderung

2.378,72 Euro monatlich,

547,43
Euro wöchentlich, oder

109,49
Euro täglich,



2.511,43 Euro monatlich,

577,97
Euro wöchentlich, oder

115,59
Euro täglich,

und zwar um

vorherige Änderung nächste Änderung

404,16 Euro monatlich,

93,01
Euro wöchentlich, oder

18,60
Euro täglich,



426,71 Euro monatlich,

98,20
Euro wöchentlich, oder

19,64
Euro täglich,

für die erste Person, der Unterhalt gewährt wird, und um je

vorherige Änderung nächste Änderung

225,17 Euro monatlich,

51,82
Euro wöchentlich, oder

10,36
Euro täglich,



237,73 Euro monatlich,

54,71
Euro wöchentlich, oder

10,94
Euro täglich,

für die zweite bis fünfte Person.

vorherige Änderung nächste Änderung

(2) 1 Übersteigt das Arbeitseinkommen den Betrag, bis zu dessen Höhe es je nach der Zahl der Personen, denen der Schuldner Unterhalt gewährt, nach Absatz 1 unpfändbar ist, so ist es hinsichtlich des überschießenden Betrages zu einem Teil unpfändbar, und zwar in Höhe von drei Zehnteln; wenn der Schuldner keiner der in Absatz 1 genannten Personen Unterhalt gewährt, zwei weiteren Zehnteln für die erste Person, der Unterhalt gewährt wird, und je einem weiteren Zehntel für die zweite bis fünfte Person. 2 Der Teil des Arbeitseinkommens, der 3.292,09 Euro monatlich (757,63 Euro wöchentlich, 151,53 Euro täglich) übersteigt, bleibt bei der Berechnung des unpfändbaren Betrages unberücksichtigt.



(2) 1 Übersteigt das Arbeitseinkommen den Betrag, bis zu dessen Höhe es je nach der Zahl der Personen, denen der Schuldner Unterhalt gewährt, nach Absatz 1 unpfändbar ist, so ist es hinsichtlich des überschießenden Betrages zu einem Teil unpfändbar, und zwar in Höhe von drei Zehnteln; wenn der Schuldner keiner der in Absatz 1 genannten Personen Unterhalt gewährt, zwei weiteren Zehnteln für die erste Person, der Unterhalt gewährt wird, und je einem weiteren Zehntel für die zweite bis fünfte Person. 2 Der Teil des Arbeitseinkommens, der 3.475,79 Euro monatlich (799,91 Euro wöchentlich, 159,98 Euro täglich) übersteigt, bleibt bei der Berechnung des unpfändbaren Betrages unberücksichtigt.

(2a) 1 Die unpfändbaren Beträge nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ändern sich jeweils zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres, erstmalig zum 1. Juli 2003, entsprechend der im Vergleich zum jeweiligen Vorjahreszeitraum sich ergebenden prozentualen Entwicklung des Grundfreibetrages nach § 32a Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes; der Berechnung ist die am 1. Januar des jeweiligen Jahres geltende Fassung des § 32a Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes zugrunde zu legen. 2 Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt die maßgebenden Beträge rechtzeitig im Bundesgesetzblatt bekannt.

(3) 1 Bei der Berechnung des nach Absatz 2 pfändbaren Teils des Arbeitseinkommens ist das Arbeitseinkommen, gegebenenfalls nach Abzug des nach Absatz 2 Satz 2 pfändbaren Betrages, wie aus der Tabelle ersichtlich, die diesem Gesetz als Anlage beigefügt ist, nach unten abzurunden, und zwar bei Auszahlung für Monate auf einen durch 10 Euro, bei Auszahlung für Wochen auf einen durch 2,50 Euro oder bei Auszahlung für Tage auf einen durch 50 Cent teilbaren Betrag. 2 Im Pfändungsbeschluss genügt die Bezugnahme auf die Tabelle.

(4) Hat eine Person, welcher der Schuldner auf Grund gesetzlicher Verpflichtung Unterhalt gewährt, eigene Einkünfte, so kann das Vollstreckungsgericht auf Antrag des Gläubigers nach billigem Ermessen bestimmen, dass diese Person bei der Berechnung des unpfändbaren Teils des Arbeitseinkommens ganz oder teilweise unberücksichtigt bleibt; soll die Person nur teilweise berücksichtigt werden, so ist Absatz 3 Satz 2 nicht anzuwenden.

vorherige Änderung


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*) Anm. d. Red.: die angegebenen Beträge entsprechen der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2015 vom 14. April 2015 (BGBl. I S. 618)




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*) Anm. d. Red.: die angegebenen Beträge entsprechen der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2017 vom 28. März 2017 (BGBl. I S. 750)