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Synopse aller Änderungen der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen am 01.08.2014

Diese Gegenüberstellung vergleicht die jeweils alte Fassung (linke Spalte) mit der neuen Fassung (rechte Spalte) aller am 1. August 2014 durch Artikel 1 der 1. KfmVersFinAusbVÄndV geänderten Einzelnormen. Synopsen für andere Änderungstermine finden Sie in der Änderungshistorie der KfmVersFinAusbV.

Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

Änderung verpasst?

a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 01.08.2014 geltenden Fassung
n.F. (neue Fassung)
in der am 01.08.2014 geltenden Fassung
durch Artikel 1 V. v. 27.05.2014 BGBl. I S. 690

Gliederung

(Textabschnitt unverändert)

Eingangsformel
§ 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes
§ 2 Ausbildungsdauer
§ 3 Zielsetzung und Struktur der Berufsausbildung
§ 4 Ausbildungsberufsbild
§ 5 Ausbildungsrahmenplan
§ 6 Ausbildungsplan
§ 7 Schriftlicher Ausbildungsnachweis
§ 8 Zwischenprüfung
§ 9 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versicherung
§ 10 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Finanzberatung
§ 11 Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse
§ 12 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(Text alte Fassung) nächste Änderung

Anlage 1 (zu § 4 Abs. 1) Liste der zu vermittelnden Produkte gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 4
(Text neue Fassung)

Anlage 1 (zu § 4 Absatz 1) Liste der zu vermittelnden Produkte nach § 4 Absatz 1 Nummer 4
Anlage 2 (zu § 5) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen - Sachliche Gliederung -
Anlage 3 (zu § 5) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen - Zeitliche Gliederung -

§ 4 Ausbildungsberufsbild


(1) Gegenstand der gemeinsamen Ausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

1. Der Ausbildungsbetrieb:

1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur,

1.2 Berufsbildung,

1.3 Personalwirtschaft, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften,

1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

1.5 Umweltschutz;

2. Arbeitsgestaltung, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle:

2.1 Arbeits- und Selbstorganisation,

2.2 Datenschutz und Datensicherheit,

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben,

2.4 Betriebliches Rechnungswesen,

2.5 Kosten- und Leistungsrechnung,

2.6 Controlling;

3. Kundenberatung und Verkauf:

3.1 Vorbereitung von Beratungs- und Verkaufsprozessen,

3.2 Durchführung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen,

3.3 Nachbereitung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen;

4. Versicherungs- und Finanzprodukte;

5. Bestandskundenmanagement:

5.1 Vertragsservice,

5.2 Kundenbetreuung.

Der Vermittlung der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach der Nummer 4 ist die Produktliste der Anlage 1 zugrunde zu legen.

(2) Gegenstand der Ausbildung in der Fachrichtung Versicherung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

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1. Schaden- und Leistungsmanagement,



1. Schaden- und Leistungsbearbeitung,

2. zwei im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste gemäß Absatz 4.

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(3) Gegenstand der Ausbildung in der Fachrichtung Finanzberatung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Qualifikationseinheiten:

1. Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen;

2. Vertrieb von Finanzprodukten:

2.1
Anlage in Wertpapieren,

2.2 Organisation
der Vertriebseinheit;

3. Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge:

3.1 Kundenberatung,

3.2 Angebot und Antrag.

(4) Die Auswahlliste gemäß Absatz 2 Nr. 2 umfasst folgende sieben Wahlqualifikationseinheiten:

1. Kundengewinnung und Kundenbindung:

1.1 Neukunden,

1.2 Bestandskunden;



(3) Gegenstand der Ausbildung in der Fachrichtung Finanzberatung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

1. Anlage in Finanzprodukte,

2. zwei im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheiten aus
der Auswahlliste nach Absatz 5.

(4) Die Auswahlliste nach Absatz 2 Nummer 2 umfasst folgende Wahlqualifikationseinheiten:

1. Kundengewinnung und Bestandsausbau:

1.1 Gewinnung von Neukunden,

1.2 Ausbau bestehender Kundenbeziehungen;

2. Marketing;

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3. Agenturbetrieb:

3.1 Agenturführung,

3.2 Agenturmarketing,

3.3 Organisation und Personal;




3. Steuerung und Verkaufsförderung in der Vertriebseinheit:

3.1 Steuerung in der Vertriebseinheit,

3.2 Verkaufsförderung in der Vertriebseinheit;

4. Risikomanagement:

4.1 Risikoanalyse,

4.2 Antragsannahme;

5. Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge:

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5.1 Kundenberatung,



5.1 Kundenberatung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern,

5.2 Angebot und Antrag;

6. Vertrieb von Versicherungsprodukten für Gewerbekunden:

6.1 Kundenberatung,

6.2 Angebot und Antrag;

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7. Vertrieb von Versicherungsprodukten für Privatkunden.



7. Optimierung von Kundenbeziehungen und Versicherungsbeständen:

7.1 Optimierung von Kundenbeziehungen,

7.2 Optimierung von Versicherungsbeständen;

8. Schadenservice und Leistungsmanagement.

(5) Die Auswahlliste nach Absatz 3 Nummer 2 umfasst folgende Wahlqualifikationseinheiten:

1. Finanzierungsberatung von gewerblichen Kunden;

2. Optimierung von Finanzproduktbeständen der Kunden;

3. Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen;

4.
Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge:

4.1 Kundenberatung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern,

4.2 Angebot und Antrag.


§ 9 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versicherung


(1) Die Abschlussprüfung in der Fachrichtung Versicherung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 Abschnitt I und II aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

(2) Die Prüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:

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1. Versicherungswirtschaft und Leistungsmanagement,



1. Versicherungswirtschaft sowie Schaden- und Leistungsbearbeitung,

2. Wirtschafts- und Sozialkunde,

3. Kundenberatungsgespräch,

4. Fallbezogenes Fachgespräch.

Die Prüfung ist in den Prüfungsbereichen nach den Nummern 1 und 2 schriftlich und in den Prüfungsbereichen nach den Nummern 3 und 4 mündlich durchzuführen.

(3) Die Anforderungen in den Prüfungsbereichen sind:

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1. im Prüfungsbereich Versicherungswirtschaft und Leistungsmanagement:



1. im Prüfungsbereich Versicherungswirtschaft sowie Schaden- und Leistungsbearbeitung:

In höchstens 180 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er die Bedarfssituation von Privatkunden analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten, Anträge prüfen, Verträge service- und bestandsorientiert bearbeiten, die Berechtigung und die Höhe von Leistungen feststellen, Kosten und Erträge von Versicherungsprodukten ermitteln sowie den betriebswirtschaftlichen Erfolg anhand von Kennziffern und Statistiken beurteilen kann. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:

a) Versicherungs- und Finanzprodukte,

b) Vertragserhaltung und -service,

c) Rechnungswesen und Controlling,

d) Leistungsfeststellung und Schadenregulierung;

2. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:

In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen kann;

3. im Prüfungsbereich Kundenberatungsgespräch:

In einem Beratungsgespräch von höchstens 20 Minuten Dauer soll der Prüfling auf der Grundlage einer von zwei ihm zur Wahl gestellten Aufgaben zeigen, dass er Gespräche mit Kunden situationsbezogen vorbereiten, verkaufsorientiert führen und auf Kundenargumente angemessen reagieren kann. Bei der Aufgabenstellung sind die produktbezogenen betrieblichen Ausbildungsschwerpunkte des Auszubildenden zugrunde zu legen. Dem Prüfling ist nach der Wahl der Aufgabe eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen;

4. im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch:

vorherige Änderung nächste Änderung

In einem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten Dauer über eine selbstständig durchgeführte betriebliche Fachaufgabe soll der Prüfling zeigen, dass er komplexe Aufgaben bearbeiten, seine Vorgehensweise begründen, Problemlösungen in der Praxis erarbeiten, Hintergründe und Schnittstellen erläutern und Ergebnisse bewerten kann. Der Prüfling erstellt für jede der beiden gewählten Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 4 einen höchstens dreiseitigen Report über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe als Grundlage für das Fachgespräch. Der Report soll eine Beschreibung der Aufgabenstellung, der Planungs- und der Durchführungsphase sowie eine Auswertung beinhalten. Der Report wird nicht bewertet. Er ist dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung der Prüfung im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch zuzuleiten. Der Ausbildende hat zu bestätigen, dass die Fachaufgabe von dem Prüfling im Betrieb selbstständig durchgeführt worden ist. Aus den beiden betrieblichen Fachaufgaben wählt der Prüfungsausschuss eine Aufgabe als Grundlage für das Fachgespräch aus. Gegenstand des Fallbezogenen Fachgespräches sind neben dieser betrieblichen Fachaufgabe auch die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zugrunde liegenden Wahlqualifikationseinheit.

(4) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit „mangelhaft" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit „mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minutenzu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.



In einem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten Dauer über eine selbständig durchgeführte betriebliche Fachaufgabe soll der Prüfling zeigen, dass er komplexe Aufgaben bearbeiten, seine Vorgehensweise begründen, Problemlösungen in der Praxis erarbeiten, Hintergründe und Schnittstellen erläutern und Ergebnisse bewerten kann (Anforderungen); der Prüfling erstellt für jede der beiden gewählten Wahlqualifikationseinheiten nach § 4 Absatz 4 einen höchstens dreiseitigen Report über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe; der Ausbildende hat zu bestätigen, dass die Fachaufgaben von dem Prüfling im Betrieb selbständig durchgeführt worden sind; die Reporte sollen jeweils eine Beschreibung der Aufgabenstellung, der Planungs- und der Durchführungsphase sowie eine Auswertung beinhalten; sie sind dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung der Prüfung im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch zuzuleiten; die Reporte werden nicht bewertet; bewertet werden die Leistungen, die der Prüfling im fallbezogenen Fachgespräch zeigt; aus den beiden betrieblichen Fachaufgaben wählt der Prüfungsausschuss eine Aufgabe aus; ausgehend von dieser Fachaufgabe und dem dazu erstellten Report entwickelt der Prüfungsausschuss das fallbezogene Fachgespräch so, dass die vorstehend genannten Anforderungen an den Prüfling nachgewiesen werden können; Gegenstand des fallbezogenen Fachgesprächs sind neben dieser betrieblichen Fachaufgabe auch die damit zusammenhängenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zugrunde liegenden Wahlqualifikationseinheit.

(4) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit „mangelhaft" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit „mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minutenzu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2: 1 zu gewichten.

(5) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:

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1. Versicherungswirtschaft und Leistungsmanagement 40 Prozent,



1. Versicherungswirtschaft sowie Schaden- und Leistungsbearbeitung 40 Prozent,

2. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent,

3. Kundenberatungsgespräch 25 Prozent,

4. Fallbezogenes Fachgespräch 25 Prozent.

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(6) Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis sowie in mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sein. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit „ungenügend" bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.



(6) Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis sowie in mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sein. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit „ungenügend" bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.

§ 10 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Finanzberatung


(1) Die Abschlussprüfung in der Fachrichtung Finanzberatung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 Abschnitt I und III aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

(2) Die Prüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:

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1. Versicherungswirtschaft und Immobilienfinanzierung,



1. Versicherungswirtschaft und Anlage in Finanzprodukte,

2. Wirtschafts- und Sozialkunde,

3. Kundenberatungsgespräch,

4. Fallbezogenes Fachgespräch.

Die Prüfung ist in den Prüfungsbereichen nach den Nummern 1 und 2 schriftlich und in den Prüfungsbereichen nach den Nummern 3 und 4 mündlich durchzuführen.

(3) Die Anforderungen in den Prüfungsbereichen sind:

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1. im Prüfungsbereich Versicherungswirtschaft und Immobilienfinanzierung:

In höchstens 180 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er die Bedarfssituation von Privatkunden analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten, Anträge prüfen, Angebote zur Immobilienfinanzierung erstellen, Verträge service- und bestandsorientiert bearbeiten, Kosten und Erträge von Versicherungsprodukten ermitteln sowie den betriebswirtschaftlichen Erfolg anhand von Kennziffern und Statistiken beurteilen kann. Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:



1. im Prüfungsbereich Versicherungswirtschaft und Anlage in Finanzprodukte:

In höchstens 180 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er die Bedarfssituation von Privatkunden analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten, Anträge prüfen, Angebote zur Anlage in Finanzprodukte erstellen, Verträge service- und bestandsorientiert bearbeiten, Kosten und Erträge von Versicherungsprodukten ermitteln sowie den betriebswirtschaftlichen Erfolg anhand von Kennziffern und Statistiken beurteilen kann; hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:

a) Versicherungs- und Finanzprodukte,

b) Vertragserhaltung und -service,

c) Rechnungswesen und Controlling,

vorherige Änderung nächste Änderung

d) Immobilienfinanzierung;



d) Anlage in Finanzprodukte;

2. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:

In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen kann;

3. im Prüfungsbereich Kundenberatungsgespräch:

In einem Beratungsgespräch von höchstens 20 Minuten Dauer soll der Prüfling auf der Grundlage einer von zwei ihm zur Wahl gestellten Aufgaben zeigen, dass er Gespräche mit Kunden situationsbezogen vorbereiten, verkaufsorientiert führen und auf Kundenargumente angemessen reagieren kann. Bei der Aufgabenstellung sind die produktbezogenen betrieblichen Ausbildungsschwerpunkte des Auszubildenden zugrunde zu legen. Dem Prüfling ist nach der Wahl der Aufgabe eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen;

4. im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch:

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In einem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten Dauer über eine selbstständig durchgeführte betriebliche Fachaufgabe soll der Prüfling zeigen, dass er komplexe Aufgaben bearbeiten, seine Vorgehensweise begründen, Problemlösungen in der Praxis erarbeiten, Hintergründe und Schnittstellen erläutern und Ergebnisse bewerten kann. Der Prüfling erstellt für jede der beiden Qualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 3 Nr. 2 und 3 einen höchstens dreiseitigen Report über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe als Grundlage für das Fachgespräch. Der Report soll eine Beschreibung der Aufgabenstellung, der Planungs- und der Durchführungsphase sowie eine Auswertung beinhalten. Der Report wird nicht bewertet. Er ist dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung der Prüfung im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch zuzuleiten. Der Ausbildende hat zu bestätigen, dass die Fachaufgabe von dem Prüfling im Betrieb selbstständig durchgeführt worden ist. Aus den beiden betrieblichen Fachaufgaben wählt der Prüfungsausschuss eine Aufgabe als Grundlage für das Fachgespräch aus. Gegenstand des Fallbezogenen Fachgespräches sind neben dieser betrieblichen Fachaufgabe auch die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zugrunde liegenden Qualifikationseinheit.



In einem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten Dauer über eine selbständig durchgeführte betriebliche Fachaufgabe soll der Prüfling zeigen, dass er komplexe Aufgaben bearbeiten, seine Vorgehensweise begründen, Problemlösungen in der Praxis erarbeiten, Hintergründe und Schnittstellen erläutern und Ergebnisse bewerten kann (Anforderungen); der Prüfling erstellt für jede der beiden gewählten Wahlqualifikationseinheiten nach § 4 Absatz 5 einen höchstens dreiseitigen Report über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe; der Ausbildende hat zu bestätigen, dass die Fachaufgaben von dem Prüfling im Betrieb selbständig durchgeführt worden sind; die Reporte sollen jeweils eine Beschreibung der Aufgabenstellung, der Planungs- und der Durchführungsphase sowie eine Auswertung beinhalten; sie sind dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung der Prüfung im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch zuzuleiten; die Reporte werden nicht bewertet; bewertet werden die Leistungen, die der Prüfling im fallbezogenen Fachgespräch zeigt; aus den beiden betrieblichen Fachaufgaben wählt der Prüfungsausschuss eine Aufgabe aus; ausgehend von dieser Fachaufgabe und dem dazu erstellten Report entwickelt der Prüfungsausschuss das fallbezogene Fachgespräch so, dass die vorstehend genannten Anforderungen an den Prüfling nachgewiesen werden können; Gegenstand des fallbezogenen Fachgesprächs sind neben dieser betrieblichen Fachaufgabe auch die damit zusammenhängenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zugrunde liegenden Wahlqualifikationseinheit.

(4) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit „mangelhaft" bewertetworden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit „mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2: 1 zu gewichten.

(5) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:

vorherige Änderung nächste Änderung

1. Versicherungswirtschaft und Immobilienfinanzierung 40 Prozent,



1. Versicherungswirtschaft und Anlage in Finanzprodukte 40 Prozent,

2. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent,

3. Kundenberatungsgespräch 25 Prozent,

4. Fallbezogenes Fachgespräch 25 Prozent.

(6) Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis sowie in mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sein. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit „ungenügend" bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.



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Anlage 1 (zu § 4 Abs. 1) Liste der zu vermittelnden Produkte gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 4




Anlage 1 (zu § 4 Absatz 1) Liste der zu vermittelnden Produkte nach § 4 Absatz 1 Nummer 4


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Spartenbereiche
| Produkte

1. Lebensversicherungen | - Kapitalbildende Lebensversicherung
- Risikolebensversicherung
- Private Renten-Versicherung
- Zusatzversicherung
- Selbstständige Berufsunfähigkeitsversi-
cherung


2. Unfallversicherungen | - Einzelunfall-Versicherung
- Kinderunfall-Versicherung
- Seniorenunfall-Versicherung

3. Krankenversicherungen | - Krankheitskostenvoll-Versicherung
- Krankentagegeld-Versicherung
- Krankenhaustagegeld-Versicherung
- Zusatzversicherungen
- Pflegekostenvoll-Versicherung
- Pflegekostenzusatz-Versicherung

4. Haftpflichtversicherungen | - Privathaftpflicht-Versicherung
- Tierhalter-Haftpflicht-Versicherung

5. Rechtsschutzversicherungen | - Privat-, Berufs- und Verkehrsrechts-
schutz
für Nichtselbstständige
- Verkehrsrechtsschutz

6. Kraftfahrtversicherungen | - Kraftfahrt-Haftpflicht-Versicherung
- Fahrzeugteil- und -vollversicherung
- Verkehrsservice-Versicherung

7. Sachversicherungen | - Verbundene Hausrat-Versicherung und
Haushaltglas-Versicherung

- Verbundene Wohngebäudeversicherung

8. Finanzprodukte | - Kreditkarten, ec-Karten
- Giro-, Festgeld-, Sparkonto
- Onlinebanking
- Investmentfonds
- Wertpapiere
- Konsumentenkredit





| Spartenbereiche
| Produkte

1. | Lebensversicherungen | - Kapitalbildende Lebensversicherung
- Fondsgebundene Lebensversicherung
-
Risikolebensversicherung
- Private Rentenversicherung
- Zusatzversicherungen
- Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung

2. | Unfallversicherungen | - Einzelunfallversicherung
- Kinderunfallversicherung
- Seniorenunfallversicherung

3. | Krankenversicherungen | - Krankheitskostenvollversicherung
- Krankentagegeldversicherung
- Krankenhaustagegeldversicherung
- Zusatzversicherungen
- Pflegepflichtversicherung
- Pflegeergänzungsversicherung

4. | Haftpflichtversicherungen | - Privathaftpflichtversicherung
- Tierhalter-Haftpflichtversicherung

5. | Rechtsschutzversicherungen | - Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz für Nichtselbständige
- Verkehrsrechtsschutz

6. | Kraftfahrtversicherungen | - Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung
- Fahrzeugteil- und Fahrzeugvollversicherung
- Verkehrs-Service-Versicherung

7. | Sachversicherungen | - Verbundene Hausratversicherung und Haushaltsglasversicherung
- Verbundene Wohngebäudeversicherung

8. | Finanzprodukte | - Geldkarte, Bankkarte, Kreditkarten
- Giro-, Festgeld-, Sparkonto
- Aktien, Schuldverschreibungen
- Investmentfonds
- Verbraucherdarlehen

Anlage 2 (zu § 5) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen - Sachliche Gliederung -


Abschnitt I: Gemeinsame Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 5


Lfd. Nr. | Teil des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

1 | 2 | 3

1 | Der Ausbildungsbetrieb
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1) |

1.1 | Stellung, Rechtsform und Struktur
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1.1) | a) Zielsetzung und Geschäftsfelder des ausbildenden Betriebes
sowie seine Stellung am Markt beschreiben
b) Rechtsform, Aufbau- und Ablauforganisation sowie Zuständig-
keiten im Ausbildungsbetrieb erläutern
c) über Vertriebswege und Kooperationsbeziehungen des Ausbil-
dungsunternehmens informieren und mit anderen Vertriebs-
wegen der Branche vergleichen

1.2 | Berufsbildung
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1.2) | a) Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen
und die Aufgaben der an der Berufsausbildung Beteiligten
beschreiben
b) den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung
vergleichen und unter Nutzung von Arbeits- und Lerntechniken
zu seiner Umsetzung beitragen
c) betriebliche und überbetriebliche Fortbildungsmöglichkeiten in
der Branche nennen und den Nutzen für die berufliche und per-
sönliche Entwicklung sowie für den Betrieb darstellen

1.3 | Personalwirtschaft, arbeits-,
sozial- und tarifrechtliche
Vorschriften
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1.3) | a) die für das Arbeitsverhältnis wichtigen arbeits- und sozialrecht-
lichen Bestimmungen beschreiben und anhand praktischer Bei-
spiele erläutern
b) tarifvertragliche Regelung, Dienst- oder Betriebsvereinbarung
sowie betriebliche Übung unterscheiden
c) Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte betriebsverfassungs-
rechtlicher Organe erklären
d) die Notwendigkeit des partnerschaftlichen Zusammenwirkens
der Mitarbeiter im Innen- und Außendienst begründen
e) Nachweise für das Arbeitsverhältnis erläutern und die Positionen
der eigenen Entgeltabrechnung beschreiben
f) Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag erläutern
g) Ziele, Bedeutung sowie Instrumente der Personalführung und
-entwicklung im Ausbildungsunternehmen beschreiben
h) Ziele, Grundsätze und Kriterien bei Personalplanung, -beschaf-
fung und -einsatz beschreiben
i) Rechtsstellung, Aufgaben, Befugnisse, Vertragsarten und Vergü-
tungssysteme von Mitarbeitern im Innendienst, im angestellten
Außendienst und im selbstständigen Außendienst unterscheiden

1.4 | Sicherheit und Gesundheitsschutz
bei der Arbeit
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1.4) | a) Gefährdung für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz fest-
stellen sowie Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschrif-
ten anwenden

| | c) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnah-
men einleiten
d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Ver-
haltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur
Brandbekämpfung ergreifen

1.5 | Umweltschutz
(§ 4 Abs. 1 Nr. 1.5) | Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruf-
lichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
a) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb
und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
b) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umwelt-
schutzes anwenden
c) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden
Energie- und Materialverwendung nutzen
d) Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonen-
den Entsorgung zuführen

2 | Arbeitsgestaltung, Kaufmännische
Steuerung und Kontrolle
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2) |

2.1 | Arbeits- und Selbstorganisation
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2.1) | a) betriebliche Arbeits- und Organisationsmittel einsetzen und
Informationsquellen nutzen
b) die eigene Arbeit inhaltlich und zeitlich strukturieren, Arbeitstech-
niken einsetzen
c) Informationsflüsse und Entscheidungsprozesse bei der Leis-
tungserstellung berücksichtigen
d) Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsorganisation und
Arbeitsplatzgestaltung vorschlagen
e) Zusammenarbeit gestalten und Aufgaben teamorientiert be-
arbeiten
f) elektronische Informations- und Kommunikationssysteme zur
Informationsbeschaffung sowie zur Gestaltung und Unterstüt-
zung des eigenen Lernens nutzen

2.2 | Datenschutz und Datensicherheit
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2.2) | a) rechtliche und betriebliche Regelungen zum Datenschutz an-
wenden
b) Daten sichern und archivieren

2.3 | Anwenden einer Fremdsprache
bei Fachaufgaben
(§ 4 Abs. 1 N r. 2.3) | a) fremdsprachige Fachbegriffe verwenden
b) im Ausbildungsbetrieb übliche fremdsprachige Informationen
auswerten
c) Auskünfte erteilen und einholen, auch in einer Fremdsprache

2.4 | Betriebliches Rechnungswesen
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2.4) | a) Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und
Kontrolle beschreiben
b) Auswirkungen von Geschäftsfällen auf den Betriebserfolg dar-
stellen

2.5 | Kosten- und Leistungsrechnung
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2.5) | a) über Zweck und Aufbau der betrieblichen Kostenrechnung
informieren
b) Kosten und Erträge von Versicherungsprodukten darstellen

2.6 | Controlling
(§ 4 Abs. 1 Nr. 2.6) | a) Funktion des Controllings erläutern
b) betriebsübliche Kennzahlen ermitteln
c) Anwendungsmöglichkeiten und Aufbau von Statistiken be-
schreiben

3 | Kundenberatung und Verkauf
(§ 4 Abs. 1 Nr. 3) |

3.1 | Vorbereitung von Beratungs-
und Verkaufsprozessen
(§ 4 Abs. 1 Nr. 3.1) | a) vorhandene Kundenbeziehungen auf Verkaufschancen prüfen
und Kundendatenbanken nutzen
b) fehlende Kundendaten erheben und in Kundendatenbanken ein-
pflegen
c) Kundenkontakte herstellen
d) Kundenbesuche unter Nutzung von Kundendatenbanken vor-
bereiten

3.2 | Durchführung von Beratungs-
und Verkaufsgesprächen
(§ 4 Abs. 1 Nr. 3.2) | a) Rechtsgrundlagen für Beratungs- und Verkaufsgespräche be-
achten
b) Regeln für kundenorientierte Kommunikation anwenden
c) Berechnungs- und Beratungsprogramme kundenorientiert ein-
setzen
d) Kundensituation analysieren und Bedarf feststellen, über Scha-
denursachen und -verhütung informieren
e) Einwände behandeln und Argumentationstechniken anwenden
f) Unternehmens- und Produktratings berücksichtigen
g) kundengerechte Lösungsvorschläge entwickeln und erläutern,
Angebote unterbreiten
h) Kundenzufriedenheit feststellen
i) Empfehlungsadressen ermitteln

3.3 | Nachbereitung von Beratungs-
und Verkaufsgesprächen
(§ 4 Abs. 1 Nr. 3.3) | a) Gesprächsergebnisse dokumentieren
b) Empfehlungsadressen nutzen
c) Folgeaktivitäten von Gesprächen einleiten

4 | Versicherungs- und
Finanzprodukte
(§ 4 Abs. 1 Nr. 4) | Der Vermittlung nachfolgender Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähig-
keiten ist die Produktliste der Anlage 1 zugrunde zu legen:
a) Einflussfaktoren auf die Gestaltung von Versicherungs- und
Finanzprodukten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kun-
dengruppen erläutern
b) Personen- und Schadenversicherungsprodukte für Privatkunden
beschreiben
c) Nutzen von Versicherungsprodukten für Privatkunden darstellen
d) kundengerechte Lösungsvorschläge entwickeln und bewerten
e) Finanzprodukte für Privatkunden beschreiben
f) Bedeutung der Produkte der gesetzlichen und betrieblichen
Altersvorsorge für den Kunden erläutern
g) über Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen der Sozialver-
sicherung informieren
h) Produkte des Ausbildungsunternehmens und seiner Kooperati-
onspartner mit Produkten von Mitbewerbern an Beispielen ver-
gleichen

5 | Bestandskundenmanagement
(§ 4 Abs. 1 Nr. 5) |

5.1 | Vertragsservice
(§ 4 Abs. 1 Nr. 5.1) | a) Rechtsgrundlagen und betriebliche Regelungen bei der Antrags-
und Vertragsbearbeitung anwenden
b) Kunden über Maßnahmen zur Schadenverhütung beraten

| | c) Rechtsgrundlagen und betriebliche Regelungen bei der Scha-
denaufnahme anwenden
d) die formelle und materielle Deckung bei der Schadenaufnahme
beachten und über die Leistungen dem Grunde und dem
Umfang nach informieren
e) Rentabilitätsberechnungen durchführen und bei Entscheidungen
berücksichtigen

vorherige Änderung nächste Änderung

5.2 | Kundenbetreuung
(§ 4 Abs. 1 Nr. 5.2) | a) Bedeutung von Bestandspflege und Vertragserhaltung für das
Unternehmen begründen
b) Maßnahmen zur Bestandspflege und Vertragserhaltung planen
und durchführen
c) rechtliche Vorschriften zum Schutz von Versicherungskunden
erläutern
d) Beschwerden und Reklamationen entgegennehmen und prüfen
sowie Beschwerdemanagement als Instrument zur Qualitäts-
sicherung nutzen
e) Gründe und Arten von Vertragsänderungen und Vertragsbeendi-
gungen darstellen



5.2 | Kundenbetreuung
(§ 4 Abs. 1 Nr. 5.2) | a) Bedeutung von Kundenbetreuung und Vertragserhaltung für das
Unternehmen begründen
b) Maßnahmen zur Kundenbetreuung und Vertragserhaltung planen
und durchführen
c) rechtliche Vorschriften zum Schutz von Versicherungskunden
erläutern
d) Beschwerden und Reklamationen entgegennehmen und prüfen
sowie Beschwerdemanagement als Instrument zur Qualitäts-
sicherung nutzen
e) Gründe und Arten von Vertragsänderungen und Vertragsbeendi-
gungen darstellen


Abschnitt II: Fachrichtung Versicherung

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A. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 1



A. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 4 Absatz 2 Nummer 1


Lfd. Nr. | Teil des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

1 | 2 | 3

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| Schaden- und Leistungs-
management

(§ 4 Abs. 2 Nr. 1) | Der Vermittlung folgender Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
ist
einer der Spartenbereiche der Produktliste gemäß Anlage 1 Nr. 1
bis
7 zugrunde zu legen:
a) Kunden über Pflichten und Möglichkeiten zur Schadenminde-
rung
informieren
b) Schaden- und Leistungsfälle bearbeiten und dabei die recht-
lichen
Vorschriften und betrieblichen Regelungen beachten
c) formelle und materielle Deckung prüfen
d) Sachverhalte beurteilen und Leistungen dem Grunde und dem
Umfang
nach feststellen
e) Schadenservice organisieren
f)
für Schaden- und Leistungsfälle notwendige Rückstellungen bil-
den
g) den Nutzen des Schaden- und Leistungsmanagements für das
Unternehmen
darstellen


B. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2



| Schaden- und Leistungs-
bearbeitung

(§ 4 Absatz 2 Nummer 1) | Der Vermittlung folgender Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähig-
keiten ist
einer der Spartenbereiche der Produktliste nach
Anlage
1 Nummer 1 bis 7 zugrunde zu legen:
a) Kunden über Pflichten und Möglichkeiten zur Schaden-
minderung
informieren
b) Schaden- und Leistungsfälle bearbeiten und dabei die
rechtlichen
Vorschriften und betrieblichen Regelungen be-
achten

c) formelle und materielle Deckung prüfen
d) Sachverhalte beurteilen und Leistungen dem Grunde und
dem Umfang
nach feststellen
e) für Schaden- und Leistungsfälle notwendige Rückstellun-
gen bilden
f) Schadenservice
darstellen


B. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationseinheiten nach § 4 Absatz 2 Nummer 2 in Verbindung mit Absatz 4


Lfd. Nr. | Teil des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

1 | 2 | 3

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1 | Kundengewinnung und Kunden-
bindung

(§ 4 Abs. 4 Nr. 1) |

1.1 | Neukunden
(§ 4 Abs. 4 Nr. 1.1) | a) Möglichkeiten der Kundengewinnung darstellen
b) Methoden der Zielgruppenanalyse auswählen und Zielgruppen
analysieren

c) Produkte auswählen, Verkaufsargumente entwickeln und ein-
setzen

| | d)
Maßnahmen zur Direktansprache umsetzen
e) Daten des Neukundengeschäfts aufbereiten und auswerten,
Kosten
und Nutzen der durchgeführten Maßnahmen beurteilen

1.2 | Bestandskunden
(§ 4 Abs. 4 Nr. 1.2) | a) Kundenmerkmale für die Bestandsanalyse auswählen
b) Bestände analysieren
c) Maßnahmen zur Kundenansprache anwenden
d) Ergebnisse von Bestandsaktionen aufbereiten und auswerten,
Kosten
und Nutzen beurteilen

2 | Marketing
(§ 4 Abs. 4 Nr. 2) | a) Marketingaktivitäten aus den Zielen des Unternehmens ableiten
b) Informationen und statistische Daten beschaffen, aufbereiten
und
präsentieren
c) Versicherungsmärkte analysieren
d) Zielgruppen festlegen, Zusammenhang zwischen Kundengrup-
pen
und Produktgestaltung berücksichtigen
e) Marketinginstrumente auswählen und einsetzen, Vorschläge für
die
Vermarktung von Produkten entwickeln und präsentieren
f) wettbewerbsrechtliche Regelungen berücksichtigen
g) Informationen für Kunden aufbereiten
h) Ergebnisse von Marketingmaßnahmen beurteilen

3 | Agenturbetrieb
(§ 4 Abs. 4 Nr. 3) |

3.1 | Agenturführung
(§ 4 Abs. 4 Nr. 3.1) | a) quantitative und qualitative Geschäftsziele erläutern
b) Auswirkungen von Vertriebssteuerungsinstrumenten, insbeson-
dere Provisionsvorgaben
und Geschäftsplänen, für die Zielpla-
nung berücksichtigen
c)
Maßnahmenpläne zur Erreichung der Geschäftsziele entwickeln
d)
Kennzahlen zur Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolges ermit-
teln und
auswerten
e) Steuerarten berücksichtigen
f) Belegbuchungen für die Agenturbuchführung vorbereiten


3.2 | Agenturmarketing
(§ 4 Abs. 4 Nr. 3.2) | a) Instrumente zur Verkaufsförderung entwickeln und umsetzen
b) Werbemaßnahmen erarbeiten und umsetzen
c)
Kosten und Nutzen von Marketingmaßnahmen ermitteln und ihre
Wirksamkeit
beurteilen

3.3 | Organisation und Personal
(§ 4 Abs. 4 Nr. 3.3) | a) Arbeitsprozesse für die Agentur gestalten
b) Anforderungsprofile entwickeln, Personalbedarf planen
c) Personal einstellen, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Bestim-
mungen anwenden
d) Mitarbeiter einarbeiten

4 | Risikomanagement
(§ 4 Abs. 4 Nr. 4) |

4.1 | Risikoanalyse
(§ 4 Abs. 4 Nr. 4.1) | a) versicherbare Risiken, versicherbare Risiken mit Erschwernissen
und
nicht versicherbare Risiken gemäß den Annahmerichtlinien
feststellen

b) zusätzliche Informationen zum Antrag einholen und bewerten
c) Konditionen für versicherbare Risiken mit Erschwernissen unter
Berücksichtigung
betrieblicher Regelungen festlegen

4.2 | Antragsannahme
(§ 4 Abs. 4 Nr. 4.2) | a) Beiträge ermitteln
b) Risikobegrenzungen und -ausschlüsse erklären
c) Kunden Alternativen zum Antrag anbieten
d) über Anträge entscheiden
e) Ablehnung von Anträgen begründen

5 | Vertrieb von Produkten der
betrieblichen Altersvorsorge
(§ 4 Abs. 4 Nr. 5) |

5.1 | Kundenberatung
(§ 4 Abs. 4 Nr. 5.1) | a) Analyse der Unterstützungsleistungen von Arbeitgebern durch-
führen

b) Versorgungsziele feststellen
c) Versorgungslücken ermitteln
d) Kunden über Durchführungswege beraten
e) rechtliche Vorschriften berücksichtigen

5.2 | Angebot und Antrag
(§ 4 Abs. 4 Nr. 5.2) | a) Angebote entwickeln und erläutern
b) Beiträge ermitteln
c) Antragsdaten aufnehmen
d) über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren

6 | Vertrieb von Versicherungs-
produkten für Gewerbekunden
(§ 4 Abs. 4 Nr. 6) |

6.1 | Kundenberatung
(§ 4 Abs. 4 Nr. 6.1) | a) Risikosituationen analysieren und dokumentieren
b) Versicherungsbedarf unternehmensspezifischer Kunden ermit-
teln

c) bedarfsgerechte Absicherungen begründen

6.2 | Angebot und Antrag
(§ 4 Abs. 4 Nr. 6.2) | a) Beiträge ermitteln sowie kundengerechte Angebote entwickeln
und
erläutern
b) Antragsdaten aufnehmen
c)
über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren

7 | Vertrieb von Versicherungs-
produkten für Privatkunden

(§ 4 Abs. 4 Nr. 7) | a) Verträge auf Möglichkeiten ihrer Optimierung überprüfen
b) Möglichkeiten zur Anpassung von Produkten an veränderte Kun-
denanforderungen
vorschlagen
c) Konzepte zur Verbesserung der Verkaufsförderung entwickeln
und
umsetzen
d) produktbezogene Geschäftsergebnisse, insbesondere im Hin-
blick auf Marktanteile, Mitbewerbersituation
und Schadenquo-
ten analysieren

e) Wirkungen von Produktänderungen auswerten



1 | Kundengewinnung und
Bestandsausbau

(§ 4 Absatz 4 Nummer 1) |

1.1 | Gewinnung von Neukunden
(§ 4 Absatz 4 Nummer 1.1) | a) vertriebliche Aktionen für die Kundengewinnung entwickeln
b) Methoden der Zielgruppenanalyse auswählen und Ziel-
gruppen analysieren

c) Produkte auswählen, Verkaufsargumente entwickeln und
einsetzen
d)
Maßnahmen zur Direktansprache auswählen und umsetzen
e) Daten des Neukundengeschäfts aufbereiten und auswer-
ten, Kosten
und Nutzen der durchgeführten vertrieblichen
Aktionen
beurteilen

1.2 | Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen

(§ 4 Absatz 4 Nummer 1.2) | a) Kundenmerkmale für Bestandsanalysen auswählen
b) Bestände im Hinblick auf zusätzliche Angebote analysieren
c) Maßnahmen zur Kundenansprache anwenden
d) Ergebnisse von Bestandsaktionen aufbereiten und aus-
werten, Kosten
und Nutzen beurteilen

2 | Marketing
(§ 4 Absatz 4 Nummer 2) | a) Marketingaktivitäten aus den Zielen des Unternehmens ab-
leiten

b) Informationen und statistische Daten beschaffen, aufberei-
ten und
präsentieren
c) Versicherungsmärkte analysieren
d) Zusammenhang zwischen Kundengruppen und Produkt-
gestaltung berücksichtigen, Zielgruppen festlegen

e) Marketinginstrumente auswählen und einsetzen, Vorschläge
für die
Vermarktung von Produkten entwickeln und präsen-
tieren

f) wettbewerbsrechtliche Regelungen berücksichtigen
g) Informationen für Kunden aufbereiten
h) Ergebnisse von Marketingmaßnahmen beurteilen

3 | Steuerung und Verkaufsförderung
in der Vertriebseinheit

(§ 4 Absatz 4 Nummer 3) |

3.1 | Steuerung in der Vertriebseinheit
(§ 4 Absatz 4 Nummer 3.1) | a) Arbeitsprozesse in der Vertriebseinheit identifizieren und
Maßnahmen ableiten
b)
quantitative und qualitative Geschäftsziele erläutern
c) Vertriebssteuerungsinstrumente, insbesondere Provisions-
vorgaben
und Geschäftspläne, für die Zielplanung berück-
sichtigen
d)
Maßnahmenpläne zur Erreichung der Geschäftsziele ent-
wickeln
e)
Kennzahlen ermitteln und zur Beurteilung des wirtschaft-
lichen
Erfolges auswerten

3.2 | Verkaufsförderung
in der Vertriebseinheit

(§ 4 Absatz 4 Nummer 3.2) | a) Instrumente zur Verkaufsförderung entwickeln und umsetzen
b) Kosten und Nutzen von Verkaufsfördermaßnahmen ermit-
teln
und ihre Wirksamkeit beurteilen

4 | Risikomanagement
(§ 4 Absatz 4 Nummer 4) |

4.1 | Risikoanalyse
(§ 4 Absatz 4 Nummer 4.1) | a) versicherbare Risiken, versicherbare Risiken mit Erschwer-
nissen und
nicht versicherbare Risiken nach den Annahme-
richtlinien feststellen

b) zusätzliche Informationen zum Antrag einholen und be-
werten

c) Konditionen für versicherbare Risiken mit Erschwernissen
unter Berücksichtigung
betrieblicher Regelungen festlegen

4.2 | Antragsannahme
(§ 4 Absatz 4 Nummer 4.2) | a) Beiträge ermitteln
b) Risikobegrenzungen und -ausschlüsse erklären
c) Kunden Alternativen zum Antrag anbieten
d) über Anträge entscheiden
e) Ablehnung von Anträgen begründen

5 | Vertrieb von Produkten der
betrieblichen Altersvorsorge
(§ 4 Absatz 4 Nummer 5) |

5.1 | Kundenberatung von Arbeit-
gebern und Arbeitnehmern

(§ 4 Absatz 4 Nummer 5.1) | a) Analyse der Unterstützungsleistungen durchführen
b) Versorgungsziele feststellen
c) Versorgungslücken ermitteln
d) Kunden über Durchführungswege beraten
e) rechtliche Vorschriften berücksichtigen

5.2 | Angebot und Antrag
(§ 4 Absatz 4 Nummer 5.2) | a) Angebote entwickeln und erläutern
b) Beiträge ermitteln
c) Antragsdaten aufnehmen
d) über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren

6 | Vertrieb von Versicherungs-
produkten für Gewerbekunden
(§ 4 Absatz 4 Nummer 6) |

6.1 | Kundenberatung
(§ 4 Absatz 4 Nummer 6.1) | a) Risikosituationen analysieren und dokumentieren
b) Versicherungsbedarf ermitteln
c) bedarfsgerechte Absicherungen begründen

6.2 | Angebot und Antrag
(§ 4 Absatz 4 Nummer 6.2) | a) kundengerechte Angebote entwickeln und erläutern
b) Beiträge ermitteln
c)
Antragsdaten aufnehmen
d)
über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren

7 | Optimierung von Kunden-
beziehungen und
Versicherungs-
beständen

(§ 4 Absatz 4 Nummer 7) |

7.1 | Optimierung von
Kundenbeziehungen
(§ 4 Absatz 4 Nummer 7.1) |
a) Anlässe zur Überprüfung von Versicherungsverträgen iden-
tifizieren und Handlungsbedarf ableiten
b) Kundenbeziehungen
auf Möglichkeiten der Optimierung
überprüfen
c) Maßnahmen vorschlagen und umsetzen
d) Erfolg der Maßnahmen
überprüfen und bewerten

7.2 | Optimierung von Versicherungs-
beständen
(§ 4 Absatz 4 Nummer 7.2) | a) Bestände anlassbezogen überprüfen, analysieren und Er-
gebnisse bewerten

b) Kriterien für den Erfolg von Maßnahmen entwickeln, Maß-
nahmen
vorschlagen und Entscheidungen vorbereiten
c) Maßnahmen zur Optimierung der Bestände umsetzen
d) Erfolg der Maßnahmen überprüfen und bewerten

8 | Schadenservice und Leistungs-
management
(§ 4 Absatz 4 Nummer 8) | a) Service für Schaden- und Leistungsfälle organisieren
b) Kunden bei komplexen Schaden- und Leistungsfällen be-
treuen
c) Maßnahmen zur Schadenverhütung und Schadenminimie-
rung auswählen und den Kunden vorschlagen
d) Kostenbeteiligung Dritter und des Versicherungsnehmers
aufgrund rechtlicher Vorschriften prüfen und einfordern

e) den Nutzen von Schadenservice und Leistungsmanage-
ment für das Unternehmen analysieren und Maßnahmen
vorschlagen
f) bei der Weiterentwicklung des Schadenservice und Leis-
tungsmanagements mitwirken



Abschnitt III: Fachrichtung Finanzberatung

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Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß § 4 Abs. 3 Nr.1 bis 3



A. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 4 Absatz 3 Nummer 1


Lfd. Nr. | Teil des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

1 | 2 | 3

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1 | Private Immobilienfinanzierung
und Versicherungen

(§ 4 Abs. 3 Nr. 1) | a) Möglichkeiten der Finanzierung des Erwerbs und der Errichtung
von Immobilien
darstellen
b) rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für Immobilien-
finanzierungen
prüfen

| | c) Finanzierungsbedarf ermitteln
d)
über versicherbare Risiken im Zusammenhang mit Immobiliener-
werb
und -finanzierung beraten
e)
Bedarf für Versicherungsprodukte ermitteln, insbesondere Wohn-
gebäudeversicherung, Risikolebensversicherung mit Berufsun-
fähigkeitseinschluss, Bauherrenhaftpflichtversicherung und Bau-
leistungsversicherung
f)
Angebote erstellen und erläutern
g) Daten für Immobilienbewertungen ermitteln und Beleihungswer-
te festlegen

h) Finanzierungspläne und -angebote erstellen und erläutern
i) Finanzierungsanträge aufnehmen und Vollständigkeit der Unter-
lagen feststellen

j) über Voraussetzungen und Modalitäten der Auszahlungen infor-
mieren


2
| Vertrieb von Finanzprodukten
(§ 4 Abs. 3 Nr. 2) |

2.1 | Anlage in Wertpapieren
(§ 4 Abs. 3 Nr. 2.1) | a) Kunden über Anlagestrategien beraten
b) Anlagemotive und Risikoprofile von Kunden ermitteln
c) Rechtsgrundlagen und betriebliche Regelungen beachten
d) Chancen und Risiken von Wertpapierarten bewerten
e) über die steuerliche Behandlung von Wertpapieren informieren
f) Wertpapieraufträge aufnehmen

2.2 | Organisation der Vertriebseinheit
(§ 4 Abs. 3 Nr. 2.2) | a) Aufgaben und Geschäftsziele darstellen
b) Marketingmaßnahmen entwickeln
c) Arbeitsabläufe planen
d) Voraussetzungen und Möglichkeiten einer selbstständigen
Tätigkeit im Vertrieb darstellen
e) Grundlagen des Arbeits-, Sozial- und Tarifrechts bei der Erstel-
lung von Arbeitsverträgen beachten

3 | Vertrieb von
Produkten der
betrieblichen Altersvorsorge
(§ 4 Abs. 3 Nr. 3) |

3.1
| Kundenberatung
(§ 4 Abs. 3 Nr. 3.1) | a) Analyse der Unterstützungsleistungen von Arbeitgebern durch-
führen

b) Versorgungsziele feststellen
c) Versorgungslücken ermitteln
d) Kunden über Durchführungswege beraten
e) rechtliche Vorschriften berücksichtigen

3.2
| Angebot und Antrag
(§ 4 Abs. 3 Nr. 3.2) | a) Angebote entwickeln und erläutern
b) Beiträge ermitteln
c) Antragsdaten aufnehmen
d) über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren



| Anlage in Finanzprodukte
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1) | a) Finanzanlagesituation der Kunden analysieren, Anlage-
motive und Risikoprofile ermitteln
b) Kunden die Anlagestrategien unter Beachtung der recht-
lichen und betrieblichen Vorschriften erläutern
c) Chancen und Risiken, insbesondere von Investmentver-
mögen, bewerten
d) steuerliche Vorschriften berücksichtigen
e) Kauf- und Verkaufsaufträge von Finanzprodukten abwickeln


B. Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Wahlqualifikationseinheiten nach § 4 Absatz 3 Nummer 2 in Verbindung mit Absatz 5


Lfd. Nr. | Teil
des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

1 | 2 | 3

1 | Finanzierungsberatung von
gewerblichen Kunden
(§ 4 Absatz 5 Nummer 1) | a) persönliche und gewerbliche Finanzsituation des Kunden
erfassen
b) Finanzierungsbedarf ermitteln
c) Finanzierungswege bedarfsgerecht darstellen
d) kundengerechte Angebote erläutern
e) Ergebnisse festhalten und Auftrag entgegennehmen
f) weiteres Vorgehen mit dem Kunden festlegen und doku-
mentieren

2 | Optimierung von Finanzprodukt-
beständen
der Kunden
(§ 4 Absatz 5 Nummer 2) | a) Anlässe zur Überprüfung erkennen und Überprüfung
durchführen
b) Kundenportfolio anlassbezogen analysieren, das Risiko-
profil berücksichtigen und Ergebnisse bewerten
c) Maßnahmen zur Optimierung der Finanzanlagen unter Ab-
wägung von Vor- und Nachteilen vorschlagen und Ent-
scheidungen vorbereiten
d) Maßnahmen in Abstimmung mit dem Kunden umsetzen
e) Nachhaltigkeit der Maßnahmen im Kontext der Portfolio-
entwicklung des Kunden überprüfen und bewerten

3 | Private Immobilienfinanzierung
und Versicherungen
(§ 4 Absatz 5 Nummer 3) | a) Immobilienerwerb als Anlageoption
darstellen
b) Finanzierungsbedarf ermitteln
c) Finanzierungsmöglichkeiten bei Erwerb und Errichtung von
Immobilien darstellen
d)
rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für Immo-
bilienfinanzierungen
prüfen
e)
über versicherbare Risiken im Zusammenhang mit Immo-
bilienerwerb
und -finanzierung beraten
f)
Bedarf für Versicherungsprodukte ermitteln, Angebote er-
stellen
und erläutern
g) Daten für Immobilienbewertungen und Beleihungswerte
ermitteln

h) Finanzierungspläne und -angebote erläutern
i) Finanzierungsanträge aufnehmen und Vollständigkeit der
Unterlagen sicherstellen

j) über Voraussetzungen und Modalitäten der Auszahlungen
informieren


4
| Vertrieb von Produkten der
betrieblichen Altersvorsorge
(§ 4 Absatz 5 Nummer 4) |

4.1
| Kundenberatung von Arbeit-
gebern und Arbeitnehmern

(§ 4 Absatz 5 Nummer 4.1) | a) Analyse der Unterstützungsleistungen durchführen
b) Versorgungsziele feststellen
c) Versorgungslücken ermitteln
d) Kunden über Durchführungswege beraten
e) rechtliche Vorschriften berücksichtigen

4.2
| Angebot und Antrag
(§ 4 Absatz 5 Nummer 4.2) | a) Angebote entwickeln und erläutern
b) Beiträge ermitteln
c) Antragsdaten aufnehmen
d) über den Prozess der Antragsbearbeitung informieren

Anlage 3 (zu § 5) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen - Zeitliche Gliederung -


A. Fachrichtung Versicherung

Erstes Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur,

1.2 Berufsbildung,

1.3 Personalwirtschaft, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften, Lernziele a bis e,

1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

2.4 Betriebliches Rechnungswesen, Lernziel a,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

1.5 Umweltschutz,

2.1 Arbeits- und Selbstorganisation,

2.2 Datenschutz und Datensicherheit,

3.1 Vorbereitung von Beratungs- und Verkaufsprozessen, Lernziele a bis c,

5.2 Kundenbetreuung, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt 1 der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel a,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziel d,

5.1 Vertragsservice, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

Zweites Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel b,

3.1 Vorbereitung von Beratungs- und Verkaufsprozessen, Lernziel d,

3.2 Durchführung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziele e bis h, zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt 1 der Berufsbildpositionen

1.3 Personalwirtschaft, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften, Lernziele f bis i,

2.4 Betriebliches Rechnungswesen, Lernziel b,

2.5 Kosten- und Leistungsrechnung,

2.6 Controlling,

5.1 Vertragsservice, Lernziele d und e,

zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel c,

3.3 Nachbereitung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen,

5.2 Kundenbetreuung, Lernziele d und e,

zu vermitteln.

Drittes Ausbildungsjahr

vorherige Änderung nächste Änderung

(1) In einem Zeitraum von vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt II A der Berufsbildposition Schaden- und Leistungsmanagement zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von jeweils vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zwei ausgewählten Wahlqualifikationseinheiten gemäß Anlage 2 Abschnitt II B der Berufsbildpositionen

1. Kundengewinnung und Kundenbindung,



(1) In einem Zeitraum von vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach Anlage 2 Abschnitt II A der Berufsbildposition

Schaden-
und Leistungsbearbeitung

zu
vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von jeweils vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zwei ausgewählten Wahlqualifikationseinheiten nach Anlage 2 Abschnitt II B der Berufsbildpositionen

1. Kundengewinnung und Bestandsausbau,

2. Marketing,

vorherige Änderung nächste Änderung

3. Agenturbetrieb,



3. Steuerung und Verkaufsförderung in der Vertriebseinheit,

4. Risikomanagement,

5. Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge,

6. Vertrieb von Versicherungsprodukten für Gewerbekunden,

vorherige Änderung nächste Änderung

7. Vertrieb von Versicherungsprodukten für Privatkunden



7. Optimierung von Kundenbeziehungen und Versicherungsbeständen,

8. Schadenservice und Leistungsmanagement


zu vermitteln.

B. Fachrichtung Finanzberatung

Erstes Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur,

1.2 Berufsbildung,

1.3 Personalwirtschaft, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften, Lernziele a bis e,

1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

2.4 Betriebliches Rechnungswesen, Lernziel a,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

1.5 Umweltschutz,

2.1 Arbeits- und Selbstorganisation,

2.2 Datenschutz und Datensicherheit,

3.1 Vorbereitung von Beratungs- und Verkaufsprozessen, Lernziele a bis c,

5.2 Kundenbetreuung, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel a,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziel d,

5.1 Vertragsservice, Lernziele a bis c,

zu vermitteln.

Zweites Ausbildungsjahr

(1) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt 1 der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel b,

3.1 Vorbereitung von Beratungs- und Verkaufsprozessen, Lernziel d,

3.2 Durchführung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen,

4. Versicherungs- und Finanzprodukte, Lernziele e bis h, zu vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

1.3 Personalwirtschaft, arbeits-, sozial- und tarifrechtliche Vorschriften, Lernziele f bis i,

2.4 Betriebliches Rechnungswesen, Lernziel b,

2.5 Kosten- und Leistungsrechnung,

2.6 Controlling,

5.1 Vertragsservice, Lernziele d und e,

zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt I der Berufsbildpositionen

2.3 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben, Lernziel c,

3.3 Nachbereitung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen,

5.2 Kundenbetreuung, Lernziele d und e,

zu vermitteln.

Drittes Ausbildungsjahr

vorherige Änderung

(1) In einem Zeitraum von drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt III der Berufsbildposition

1. Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen zu
vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt III der Berufsbildposition

2. Vertrieb
von Finanzprodukten zu vermitteln.

(3) In einem Zeitraum
von drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß Anlage 2 Abschnitt III der Berufsbildposition

3. Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge zu vermitteln.



(1) In einem Zeitraum von vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach Anlage 2 Abschnitt III A der Berufsbildposition

Anlage in Finanzprodukte

zu
vermitteln.

(2) In einem Zeitraum von jeweils vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der zwei ausgewählten Wahlqualifikationseinheiten nach Anlage 2 Abschnitt III B der Berufsbildpositionen

1. Finanzierungsberatung
von gewerblichen Kunden,

2. Optimierung
von Finanzproduktbeständen der Kunden,

3. Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen,

4.
Vertrieb von Produkten der betrieblichen Altersvorsorge

zu
vermitteln.