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Änderung § 29 AsylG vom 28.08.2007

Ähnliche Seiten: weitere Fassungen von § 29 AsylG, alle Änderungen durch Bekanntmachung GEASG am 28. August 2007 und Änderungshistorie des AsylG

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§ 29 AsylG a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 28.08.2007 geltenden Fassung
§ 29 AsylG n.F. (neue Fassung)
in der am 12.06.2026 geltenden Fassung
durch Artikel 1 G. v. 23.04.2026 BGBl. 2026 I Nr. 111
(heute geltende Fassung) 
(Text alte Fassung) nächste Änderung

§ 29 Unbeachtliche Asylanträge


(Text neue Fassung)

§ 29 Unzulässige Anträge


vorherige Änderung

(1) Ein Asylantrag ist unbeachtlich, wenn offensichtlich ist, daß der Ausländer bereits in einem sonstigen Drittstaat vor politischer Verfolgung sicher war und die Rückführung in diesen Staat oder in einen anderen Staat, in dem er vor politischer Verfolgung sicher ist, möglich ist.

(2) Ist die Rückführung innerhalb
von drei Monaten nicht möglich, ist das Asylverfahren fortzuführen. Die Ausländerbehörde hat das Bundesamt unverzüglich zu unterrichten.



Das Bundesamt lehnt den Asylantrag als unzulässig ab, wenn

1. ein Fall des Artikels 38 Absatz 1 Buchstabe d oder e
der Verordnung (EU) 2024/1348 vorliegt,

2. ein anderer Mitgliedstaat der Europäischen Union dem
Ausländer bereits internationalen Schutz im Sinne des § 1 Absatz 1 Nummer 2 gewährt hat,

3. ein
Staat, der kein Mitgliedstaat der Europäischen Union ist und der bereit ist, den Ausländer wieder aufzunehmen, als für den Ausländer sicherer Drittstaat gemäß § 26a betrachtet wird,

4. ein Staat, der kein Mitgliedstaat der Europäischen Union ist, für den Ausländer als sicherer Drittstaat nach Artikel 59 der Verordnung (EU) 2024/1348 betrachtet wird, es sei denn, es ist eindeutig, dass der Ausländer
von diesem Drittstaat nicht übernommen oder rückübernommen wird,

5. ein Staat, der kein Mitgliedstaat der Europäischen Union ist, als erster Asylstaat nach Artikel 58 der Verordnung (EU) 2024/1348 betrachtet wird, es sei denn, es
ist eindeutig, dass der Ausländer von diesem Drittstaat nicht übernommen oder rückübernommen wird, oder

6. im Falle eines Folgeantrags nach § 71 ein weiteres
Asylverfahren nicht durchzuführen ist.

(heute geltende Fassung) 

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