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Änderung § 197 VVG vom 11.04.2017

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Hervorhebungen: alter Text, neuer Text

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§ 197 VVG a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 11.04.2017 geltenden Fassung
§ 197 VVG n.F. (neue Fassung)
in der am 11.04.2017 geltenden Fassung
durch Artikel 1i G. v. 04.04.2017 BGBl. I S. 778
(heute geltende Fassung) 

(Textabschnitt unverändert)

§ 197 Wartezeiten


(Text alte Fassung)

(1) 1 Soweit Wartezeiten vereinbart werden, dürfen diese in der Krankheitskosten-, Krankenhaustagegeld- und Krankentagegeldversicherung als allgemeine Wartezeit drei Monate und als besondere Wartezeit für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate nicht überschreiten. 2 Bei der Pflegekrankenversicherung darf die Wartezeit drei Jahre nicht überschreiten.

(Text neue Fassung)

(1) 1 Soweit Wartezeiten vereinbart werden, dürfen diese in der Krankheitskosten-, Krankenhaustagegeld- und Krankentagegeldversicherung als allgemeine Wartezeit drei Monate und als besondere Wartezeit für Entbindung, Krankentagegeld nach § 192 Absatz 5 Satz 2, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate nicht überschreiten. 2 Bei der Pflegekrankenversicherung darf die Wartezeit drei Jahre nicht überschreiten.

(2) 1 Personen, die aus der gesetzlichen Krankenversicherung ausscheiden oder die aus einem anderen Vertrag über eine Krankheitskostenversicherung ausgeschieden sind, ist die dort ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeit anzurechnen, sofern die Versicherung spätestens zwei Monate nach Beendigung der Vorversicherung zum unmittelbaren Anschluss daran beantragt wird. 2 Dies gilt auch für Personen, die aus einem öffentlichen Dienstverhältnis mit Anspruch auf Heilfürsorge ausscheiden.



(heute geltende Fassung)