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Achtung: Dieser Titel gilt komplett oder überwiegend erst ab 01.01.2019

Verordnung zur Bestimmung des für die Fortschreibung der Regelbedarfsstufen nach § 28a des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch maßgeblichen Prozentsatzes sowie zur Ergänzung der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch für das Jahr 2019 (Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2019 - RBSFV 2019)

V. v. 19.10.2018 BGBl. I S. 1766 (Nr. 36)
Geltung ab 01.01.2019; FNA: 860-12-1-7 Sozialgesetzbuch
2 Änderungen | Drucksachen / Entwurf / Begründung

Eingangsformel



Auf Grund des § 40 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch - Sozialhilfe -, der zuletzt durch Artikel 3 Nummer 5 des Gesetzes vom 22. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3159) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen:


§ 1 Fortschreibung der Regelbedarfe für das Jahr 2019



Die Regelbedarfsstufen nach § 8 Absatz 1 des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes werden zum 1. Januar 2019 um 2,02 Prozent erhöht und die Ergebnisse nach § 28 Absatz 5 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch auf volle Euro gerundet.


§ 2 Ergänzung der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch


§ 2 ändert mWv. 1. Januar 2019 SGB XII offen

Regelbedarfsstufen nach § 28 in Euro
gültig ab Regel-
bedarfs-
stufe 1
Regel-
bedarfs-
stufe 2
Regel-
bedarfs-
stufe 3
Regel-
bedarfs-
stufe 4
Regel-
bedarfs-
stufe 5
Regel-
bedarfs-
stufe 6
1. Januar 2019 424382339322302245



§ 3 Übergangsregelung aus Anlass dieser Verordnung



Für noch nicht rechtskräftig abgeschlossene Verfahren, denen Leistungszeiträume zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2018 zugrunde liegen, ist die Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2018 vom 8. November 2017 (BGBl. I S. 3767) in ihrer bis zum 31. Dezember 2018 geltenden Fassung weiter anzuwenden.


§ 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten


§ 4 ändert mWv. 1. Januar 2019 RBSFV 2018 offen

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2018 vom 8. November 2017 (BGBl. I S. 3767) außer Kraft.


Schlussformel



Der Bundesrat hat zugestimmt.

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales

Hubertus Heil