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Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018 (2. FinAusglG2018DV k.a.Abk.)


Eingangsformel



Das Bundesministerium der Finanzen verordnet aufgrund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 24. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 57) geändert worden ist:


§ 1 Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2018



Für das Ausgleichsjahr 2018 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg 12.570.374.297,12 Euro
für Bayern 14.831.749.907,07 Euro
für Berlin 4.317.490.140,56 Euro
für Brandenburg 4.377.853.018,06 Euro
für Bremen 971.738.278,39 Euro
für Hamburg 2.086.482.476,46 Euro
für Hessen 7.110.000.228,87 Euro
für Mecklenburg-Vorpommern 3.264.134.864,49 Euro
für Niedersachsen 11.374.174.585,74 Euro
für Nordrhein-Westfalen 21.837.361.671,18 Euro
für Rheinland-Pfalz 5.441.646.657,20 Euro
für das Saarland 1.622.568.356,11 Euro
für Sachsen 8.079.877.649,50 Euro
für Sachsen-Anhalt 4.597.002.280,32 Euro
für Schleswig-Holstein 3.964.641.070,46 Euro
für Thüringen 4.394.172.215,36 Euro.



§ 2 Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2018



Für das Ausgleichsjahr 2018 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1.
endgültige Ausgleichsbeiträge:

von Baden-Württemberg 3.082.049.977,42 Euro
von Bayern 6.675.528.797,28 Euro
von Hamburg 83.317.912,20 Euro
von Hessen 1.615.794.428,10 Euro,


2.
endgültige Ausgleichszuweisungen:

an Berlin 4.405.962.838,83 Euro
an Brandenburg 550.657.527,09 Euro
an Bremen 739.658.302,02 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 538.151.907,41 Euro
an Niedersachsen 830.668.397,86 Euro
an Nordrhein-Westfalen 1.012.694.974,17 Euro
an Rheinland-Pfalz 418.082.814,44 Euro
an das Saarland 194.138.783,18 Euro
an Sachsen 1.181.518.946,74 Euro
an Sachsen-Anhalt 676.399.325,96 Euro
an Schleswig-Holstein 234.477.482,38 Euro
an Thüringen 674.279.814,91 Euro.



§ 3 Abschlusszahlungen für 2018



Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1.
Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Baden-Württemberg 2.182.072,74 Euro
von Bayern 3.112.489,18 Euro
von Bremen 1.129.090,80 Euro
von Hamburg 70.623,16 Euro
von Hessen 2.351.083,54 Euro
von Thüringen 259.634,86 Euro,


2.
Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Berlin 2.965.831,69 Euro
an Brandenburg 624.706,13 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 798.260,65 Euro
an Niedersachsen 1.046.876,80 Euro
an Nordrhein-Westfalen 342.188,72 Euro
an Rheinland-Pfalz 325.353,45 Euro
an das Saarland 87.614,22 Euro
an Sachsen 1.800.559,97 Euro
an Sachsen-Anhalt 930.922,21 Euro
an Schleswig-Holstein 182.680,46 Euro.



§ 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten


§ 4 ändert mWv. 27. September 2025 1. FinAusglG2018DV

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung*) in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018 vom 26. März 2018 (BGBl. I S. 407) außer Kraft.


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*)
Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 29. September 2025.


Schlussformel



Der Bundesrat hat zugestimmt.

Der Bundesminister der Finanzen

Lars Klingbeil