Das Bundesministerium des Innern verordnet aufgrund des
§ 88 Absatz 1 des Asylgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), das zuletzt durch
Artikel 1 des Gesetzes vom 23. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 111) geändert worden ist, in Verbindung mit
§ 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom
16. August 2002 (BGBl. I S. 3165), das zuletzt durch
Artikel 7 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, und dem Organisationserlass vom 6. Mai 2025 (BGBl. I 2025 Nr. 131):
Die
Asylzuständigkeitsbestimmungsverordnung vom
30. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 127) wird wie folgt geändert:
- 1.
- § 5 Satz 1 Nummer 11 und 12 wird durch die folgenden Nummern 11 bis 15 ersetzt:
- „11.
- die Gewährleistung der Datensicherheit und die dafür erforderlichen Maßnahmen, einschließlich der Aufstellung eines Datensicherheitsplans gemäß Artikel 48 der Verordnung (EU) 2024/1358,
- 12.
- Informationspflichten gemäß Artikel 57 Absatz 6 und 7 der Verordnung (EU) 2024/1358,
- 13.
- die Protokollierung und Dokumentierung von Anträgen für Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungszwecke gemäß Artikel 51 der Verordnung (EU) 2024/1358,
- 14.
- die Erstellung des Berichts nach Artikel 57 Absatz 8 der Verordnung (EU) 2024/1358.
- 15.
- Das Bundesverwaltungsamt ist verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne des Artikels 36 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1358."
- 2.
- § 6 Absatz 1 wird durch den folgenden Absatz 1 ersetzt:
(1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 am 12. Juni 2026 in Kraft.
(2)
Artikel 2 tritt an dem Tag in Kraft, an dem die technischen Voraussetzungen für den Betrieb durch das Bundesverwaltungsamt gegeben sind. Das Bundesministerium des Innern gibt den Tag des Inkrafttretens im Bundesgesetzblatt bekannt.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Der Bundesminister des Innern
Alexander Dobrindt