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§ 3 - Kündigungsschutzgesetz (KSchG)

neugefasst durch B. v. 25.08.1969 BGBl. I S. 1317; zuletzt geändert durch Artikel 2 G. v. 14.10.2020 BGBl. I S. 2112
Geltung ab 01.09.1969; FNA: 800-2 Arbeitsvertragsrecht
6 frühere Fassungen | wird in 34 Vorschriften zitiert

§ 3 Kündigungseinspruch



1Hält der Arbeitnehmer eine Kündigung für sozial ungerechtfertigt, so kann er binnen einer Woche nach der Kündigung Einspruch beim Betriebsrat einlegen. 2Erachtet der Betriebsrat den Einspruch für begründet, so hat er zu versuchen, eine Verständigung mit dem Arbeitgeber herbeizuführen. 3Er hat seine Stellungnahme zu dem Einspruch dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber auf Verlangen schriftlich mitzuteilen.

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Zitierungen von § 3 KSchG

Sie sehen die Vorschriften, die auf § 3 KSchG verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in KSchG selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
 
interne Verweise

§ 4 KSchG Anrufung des Arbeitsgerichtes
... rechtsunwirksam ist. Hat der Arbeitnehmer Einspruch beim Betriebsrat eingelegt (§ 3 ), so soll er der Klage die Stellungnahme des Betriebsrates beifügen. Soweit die ...
§ 14 KSchG Angestellte in leitender Stellung
... Arbeitnehmern berechtigt sind, finden die Vorschriften dieses Abschnitts mit Ausnahme des § 3 Anwendung. § 9 Abs. 1 Satz 2 findet mit der Maßgabe Anwendung, daß der ...