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Sechste Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung (6. IntVÄndV k.a.Abk.)

V. v. 22.07.2026 BGBl. 2026 I Nr. 218; Geltung ab 28.07.2026

Eingangsformel



Die Bundesregierung verordnet aufgrund des § 43 Absatz 4 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Februar 2008 (BGBl. I S. 162), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 111) geändert worden ist:


Artikel 1 Änderung der Integrationskursverordnung


Artikel 1 ändert mWv. 28. Juli 2026 IntV § 5

Die Integrationskursverordnung vom 13. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3370), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 3. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 393) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

§ 5 Absatz 4 Satz 2 wird durch den folgenden Satz 2 ersetzt:

 
„Vorrangig zu berücksichtigen sind insbesondere:

1.
Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes besitzen,

2.
deutsche Staatsangehörige und andere Unionsbürger, die nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen, um eine Erwerbstätigkeit oder Ausbildung aufzunehmen, sowie die Familienangehörigen dieser beiden Personengruppen."


Artikel 2 Inkrafttreten



Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung*) in Kraft.


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*)
Anm. d. Red.: Die Verkündung erfolgte am 27. Juli 2026.


Schlussformel



Der Bundeskanzler

Merz

Der Bundesminister des Innern

Alexander Dobrindt

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