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Zweite Verordnung zur Änderung der Mindestunterhaltsverordnung (2. MUVÄndV k.a.Abk.)

V. v. 12.09.2019 BGBl. I S. 1393 (Nr. 34); Geltung ab 01.01.2020
1 Änderung

Eingangsformel



Auf Grund des § 1612a Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, der durch Artikel 1 Nummer 3 des Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2018) eingefügt worden ist, verordnet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz:


Artikel 1 Änderung der Mindestunterhaltsverordnung


Artikel 1 ändert mWv. 1. Januar 2020 MUV offen

§ 1 der Mindestunterhaltsverordnung vom 3. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2188), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. September 2017 (BGBl. I S. 3525) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:

 
§ 1 Festlegung des Mindestunterhalts

Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder gemäß § 1612a Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs beträgt monatlich

1.
in der ersten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 369 Euro ab dem 1. Januar 2020 und 378 Euro ab dem 1. Januar 2021,

2.
in der zweiten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 424 Euro ab dem 1. Januar 2020 und 434 Euro ab dem 1. Januar 2021,

3.
in der dritten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 497 Euro ab dem 1. Januar 2020 und 508 Euro ab dem 1. Januar 2021."


Artikel 2 Inkrafttreten



Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.


Schlussformel



Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

Christine Lambrecht

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