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Verordnung über die schädigenden Ereignisse und gesundheitlichen Schädigungen im Sinne des § 3 Absatz 6 Satz 1 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes (VwRehaGSchäV)
V. v. 13.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 145
Geltung ab 01.07.2025; FNA: 254-1-1 Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts, Bereinigung von DDR-Unrecht
Geltung ab 01.07.2025; FNA: 254-1-1 Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts, Bereinigung von DDR-Unrecht
Eingangsformel
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz verordnet aufgrund des § 3 Absatz 6 Satz 2 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Juli 1997 (BGBl. I S. 1620), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 25. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 63) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165), das durch Artikel 7 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, und dem Organisationserlass vom 6. Mai 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 131) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie im Benehmen mit der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag:
§ 1 Schädigende Ereignisse
§ 1 wird in 1 Vorschrift zitiert
Schädigende Ereignisse im Sinne des § 3 Absatz 6 Satz 1 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes sind:
- 1.
- Zwangsaussiedlungen im Sinne des § 1 Absatz 3 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 2 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes und
- 2.
- Zersetzungsmaßnahmen im Sinne des § 1a Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und Satz 3 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes.
§ 2 Gesundheitliche Schädigungen
1Gesundheitliche Schädigungen im Sinne des § 3 Absatz 6 Satz 1 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes sind folgende gesundheitliche Beeinträchtigungen:
- 1.
- depressive Störungen und
- 2.
- posttraumatische Belastungsstörungen.
§ 3 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 2025 in Kraft.
Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Stefanie Hubig
Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Stefanie Hubig
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/17535/index.htm
